Michael Matzer im Gespräch mit Alexander Wallner, NetApp, über moderne RZ-Infrastrukturen mit Systemblöcken und Objekten

Die Nachfrage nach Systemblöcken für die Private Cloud nimmt zu

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Rainer Graefen

Alexander Wallner, Geschäftsführer Netapp Deutschland
Alexander Wallner, Geschäftsführer Netapp Deutschland (Foto: Netapp)

Alexander Wallner, der Geschäftsführer von NetApp Deutschland, sieht eine große Nachfrage nach konvergenten Infrastrukturen und Systemblöcken wie FlexPod, aber auch nach Objektspeicherung in Form von Content Repositorys. Wandelt sich die IT?

Die großen Drei im Storage-Markt haben alle einen Systemblock vorgestellt. IBM hat PureFlex, EMC vBlock und NetApp/Cisco haben FlexPod. Die Gartner Group bescheinigt dem neuen Storage-Markt mit Converged Infrastructure ein jährliches Umsatzwachstum von 63,8 Prozent in Europa.

Da dies ein beachtlicher Erfolg ist, stellt sich die Frage, worauf sich die Nachfrage, die damit befriedigt wird, gründet. Alexander Wallner hat dazu ganz klare Ansichten, schließlich sieht er NetApp als Marktführer in diesem Bereich.

Workshop: Flexpod - Basis standardisierter IT-Services

Schneller am Ball

"Solch ein Systemblock besteht idealerweise aus optimal aufeinander abgestimmten Komponenten, die effizient miteinander zusammenarbeiten." Soweit die Theorie und das Marketing, sei es von NetApp, EMC oder IBM. "Was die Kunden wollen, ist die rasche Inbetriebnahme des Geräts, denn sie wollen ja nicht Infrastruktur, sondern den Mehrwert, den sie ihrem Business liefert."

Die IT wird von den Fachabteilungen nur noch als Enabler gesehen, und je schneller dieses "Enablement" geht, desto besser für die Produktivität und die Innovationskraft des Business. Time-to-value ist der zentrale Mehrwert von konvergenten Infrastrukturen.

"FlexPod, unsere IaaS-Lösung (Infrastucture-as-a-service) für Private Cloud, wird nicht von uns geliefert sondern durch unser breites und kompetentes Partnernetzwerk", lautet die verblüffende erste Aussage. Denn schließlich sind davon bislang 2100 Stück weltweit verkauft worden.

Strategische Partnerschaften könnten das RZ dominieren

Vielmehr handelt es sich um eine Best-of-breed-Referenzarchitektur, die Netapp zusammen mit Cisco, das die Netzwerk-Hardware und den UCS Server liefert, und VMware, Microsoft oder Citrix die die Virtualisierungsschicht bereitstellen, assembliert hat.

"Der Knackpunkt bei solch einem Systemblock ist nicht der Zusammenbau oder die schnelle Inbetriebnahme binnen zweier Wochen oder weniger Tagen, sondern der Support." An wen soll sich ein Kunde wenden, der ein Problem mal mit der Netapp-Komponente, mal mit der Cisco-Komponente hat?

Bei Netapp, so Wallner, sei dieser Unified Support ganz klar definiert: Es sind die Teilhaber der Referenzarchitektur. Wendet sich der Kunde an Cisco mit einem Netapp-Problem, dann wird der Case im Hintergrund rasch zu einem Netapp-Support-Mitarbeiter weitergeleitet, und umgekehrt.

Migration zur Referenz

Jonas Rahe von Cisco und Karl Breuer, Director Specialist Sales bei Microsoft, haben diese Aussage jüngst in einem Netapp-Roundtable bestätigt: "Es ist die Referenzarchitektur, die für die Kunden ausschlaggebend ist", sagte Rahe.

"Ebenso wie das positive Echo auf das Agieren der Partner." Der Kunde Langenscheidt setzt Flexpod wegen des Unified Supports ein. Mit einem kleineren Expresspod wollen Netapp und Cisco kleine und mittelständische Unternehmen adressieren.

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