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NAS-Speicher für KMUs

Die Wahl des passenden NAS-Systems

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Sicherheit und Nutzerverwaltung

Der Standort entscheidet: sollen NAS-Systeme nicht nur lokal, sondern darüber hinaus in Zweigstellen eingesetzt werden, ist eine gute Absicherung das A und O. Diese lässt sich durch Hardwareverschlüsselung erreichen, die dem unautorisierten Zugriff auf Dateien einen Riegel vorschiebt und in einige NAS-Modelle bereits standardmäßig integriert ist.

Gegenüber der softwaregestützten Verschlüsselung bietet dies den Vorteil, das der Prozessor entlastet wird und sich die Schreibleistung des NAS nicht verschlechtert. Ebenso nimmt der Rebuild von Festplatten nach Ausfällen weniger Zeit in Anspruch. Geht es um Sicherheit, spielt auch die Nutzerverwaltung eine Rolle. Die Unterstützung des Verzeichnisdienstes Microsoft Active Directory oder LDAP ist gerade für KMUs ein Muss.

Verfügbarkeit und Datensicherheit

Um eine nahezu durchgängige Verfügbarkeit des NAS-Systems zu garantieren, sollten Controller Netzteile und Lüfter möglichst redundant ausgelegt und sich ebenso wie die Festplatten im laufenden Betrieb austauschen lassen, ohne dass es zu Stillstandzeiten kommt.

RAID ist Pflicht. Je nach Anzahl der im Verbund zusammengeschlossenen Festplatten kommen bei NAS-Systemen für KMUs RAID 0, 1, 5 oder 6 zum Einsatz - so besteht ein Grundschutz. Festplattenausfälle lassen sich aufgefangen und Datenverluste weitestgehend vermeiden.

Trotz allem stehen Backups auf der Tagesordnung. In vielen Fällen liefern die Hersteller bereits entsprechende Software mit, um Daten über das Netz auf externen Speichermedien zu sichern oder bieten in Kooperation mit Drittanbietern Cloud-Services an.

Des Weiteren implementieren die Hersteller zunehmend Enterprise-Funktionen in NAS-Systeme der Mittelklasse. Dank dessen können heute auch KMUs wenn gewünscht bei der Datensicherung auf Snapshot-, inkrementelle Sicherungs- und Replizierungstechniken zurückgreifen.

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