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Speichertipp: Read-Rate-Degregation-Probleme auf Flash-Speichern beheben DiskFresh kann SSD-Zugriffe deutlich beschleunigen

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Das kleine, kostenlose Tool DiskFresh kann dabei helfen, Probleme mit der Leserate auf Solid State Disks zu beschleunigen. Vor allem SSDs, die schon länger in Gebrauch sind, profitieren davon deutlich.

DiskFresh verlagert Daten aus kritischen SSD-Bereichen in andere Bereiche des NAND-Speichers.(Bild:  ©phiraphon srithakae, Pexels via Canva.com)
DiskFresh verlagert Daten aus kritischen SSD-Bereichen in andere Bereiche des NAND-Speichers.
(Bild: ©phiraphon srithakae, Pexels via Canva.com)

Wenn SSDs länger in Gebrauch sind, kann es passieren, dass die Leserate deutlich sinkt. Das liegt an der „Read Rate Degregation“. Dieser Effekt beschreibt Probleme zwischen der Firmware der SSD und den NAND-Speichern. Dabei kommt die Fehlerkorrektur durcheinander, weil in den NAND-Speichern falsche Werte gespeichert sind. Das bremst Lesezugriffe deutlich aus.

Lesezugriffe auf SSD beschleunigen

Davon sind generell alle Flash-Speicher betroffen, bei SSDs fällt das allerdings besonders auf. Vor allem schon länger gespeicherte Dateien sind dadurch wesentlich schlechter und langsamer zugreifbar. Das kostenlose Tool DiskFresh verlagert Daten aus diesen Bereichen in andere Bereiche des NAND-Speichers, bei dem diese Probleme nicht auftreten. Dadurch lassen sich die Zugriffe deutlich beschleunigen. Teilweise blockieren Browser den Download. In unseren Tests hatte Microsoft Edge allerdings keine Probleme mit dem Tool.

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DiskFresh ist natürlich kein Wundertool, das alle SSDs deutlich beschleunigt. Liegt auf einer SSD aber das Problem der Read Rate Degregation vor, kann DiskFresh durch das Auslagern der hier gespeicherten Dateien auf andere Bereiche des NAND-Speichers beschleunigen. Der Einsatz des Tools lohnt sich daher vor allem dann, wenn eine SSD bei bestimmten Zugriffen besonders langsam reagiert.

Daher hat Disk Fresh nur die eine Aufgabe: Daten von einer Stelle der SSD zu einer anderen zu verschieben, um damit unter Umständen die Lesezugriffe deutlich zu verbessern. Während bei vielen Nutzern daher keine Verbesserung auftritt, profitieren andere von einer extremen Leistungsverbesserung.

So funktioniert DiskFresh

DiskFresh verfügt über eine grafische Oberfläche, funktioniert in Windows aber auch über die Eingabeaufforderung. Das Tool kann eine komplette SSD, aber auch nur einzelne Bereiche untersuchen und die Daten verschieben. Der Lesemodus schreibt keine Daten, sondern sucht nach den defekten Bereichen auf der SSD, die den Lesezugriff ausbremsen.

Nach dem Start des Tools werden die jeweilige SSD oder Partition ausgewählt und mit „Refresh Selected“ der Vorgang gestartet. Um nur nach Fehlern zu suchen, ohne Maßnahmen vorzunehmen, muss zuvor noch die Option „Read Only Mode“ aktiviert werden. Nach der Bestätigung der Aktionen beginnt das Tool mit seiner Arbeit und kann bei Erfolg einen deutlichen Leistungszuwachs erreichen.

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