Mobile-Menu

Neues eBook „HDD versus SSD“ Drehende Platten oder Flash-Speicher?

Von Michael Matzer 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Speichermedien begleiten viele Nutzer und Unternehmen im Zusammenhang mit der Speicherung, Verarbeitung, Verbreitung und obligatorischer Löschung (DSGVO) während ihrer gesamten Nutzung. Die Frage stellt sich immer noch, ob man lieber HDDs statt neuer SSDs wählen sollte. Beide haben Vor- und Nachteile.

HDDs oder lieber doch SSDs? Beide haben Vor- und Nachteile. Unser kostenfreies eBook gibt Aufschluss.(Bild:  Viacheslav Yakobchuk - stock.adobe.com /Vogel IT-Medien)
HDDs oder lieber doch SSDs? Beide haben Vor- und Nachteile. Unser kostenfreies eBook gibt Aufschluss.
(Bild: Viacheslav Yakobchuk - stock.adobe.com /Vogel IT-Medien)

Speichermedien unterliegen einem Lebenszyklus, der zu weiteren Kosten führen kann, über die Unternehmen intern und extern Rechenschaft ablegen müssen. Diese Medien verbrauchen bei ihrer Produktion Energie und Rohstoffe, verbrauchen Strom, könnten beim Betrieb Schadstoffe freisetzen und verursachen bei ihrer Entsorgung als Elektroschrott einen nicht unerheblichen Aufwand – von der Löschung der darauf befindlichen Daten ganz abgesehen. Alle diese Aspekte werden in diesem eBook angeschnitten.

Hier können Sie das neue eBook „HDD versus SSD“ kostenlos herunterladen.

HDD, SSD und Hybrid

Das Kürzel HDD steht für „Hard Disk Drive“ und wird mit dem Begriff „Festplatte“ übersetzt. Inzwischen werden aber auch Sold State Disks als „Festplatten“ bezeichnet, so dass eine deutliche Unterscheidung in diesem eBook notwendig erscheint.

Wenn der Begriff „Festplatte“ verwendet wird, ist immer eine Hard Disk Drive gemeint, also ein Laufwerk mit Magnetscheiben. Die Daten liegen dabei auf sich sehr schnell (mit 7.200 U/min) drehenden Magnetscheiben, auf welche die Daten von einem Lese-Schreib-Kopf geschrieben und mit dessen Hilfe sie gelesen werden.

Es gibt Festplatten üblicherweise in 2,5 und 3,5 Zoll (1 Zoll entspricht 2,5 cm) und mit bis zu 20 Terabyte Speicherplatz, etwa von Seagate, Samsung, Toshiba oder Western Digital (Sandisk). Die meisten in Laptops eingebauten Festplatten haben eine Kapazität von 1 bis 4 TB. Es gibt auch noch größere Modelle, aber wie bei den 4 Terabyte bei SSDs ist man dann bereits am oberen Ende des Stands der Technik. Je größer die Kapazität, desto höher die Preise.

Das Kürzel SSD steht für „Solid State Drive“. Mit „Solid“ ist gemeint, dass keine drehenden Bauteile vorliegen, sondern der Mikrochip unbeweglich, eben „solid“ ist. Statt auf magnetischen Medien basieren SSDs auf Flash-Speicher. Dieser wird über elektrische Zustände angesprochen, weshalb stets ein kleiner Controller nötig ist. Diesen Flash-Speicher findet der Privatanwender in jedem USB-Stick, aber bei größeren Kapazitäten als beispielsweise 64 GB wird es für Unternehmen interessant, denn SSDs sind wesentlich schneller beim Schreiben und Lesen von Daten als Festplatten (Kapitel 1 und 2). Die meisten SSDs sind ebenfalls 2,5 Zoll groß, aber wesentlich leichter als Festplatten.

Hybrid-Laufwerke (SSHDs) sind eher selten und meist nur in Laptops zu finden, die nur einen Datenträger aufnehmen können. Sie sehen aus wie normale HDDs, doch innen liegt beides vor: HDD und SSD. SSHDs von Seagate beispielsweise bieten 2 Terabyte HDD-Speicherkapazität plus 8 GB Flash-Speicher. Der Preis liegt derzeit (2023) etwa über 100 Euro und damit weit über dem für HDDs. Während die Daten auf der HDD liegen, werden die aktuell vom System genutzten Daten auf dem SSD-Part gepuffert. Auf diese Weise lassen sich Spiele oder das Windows-Betriebssystem beschleunigen. Eines haben alle Systeme gemeinsam: Die Anschlüsse sind allesamt identisch.

HDD oder SSD nutzen?

Durch ihre höhere Geschwindigkeit beim Datendurchsatz, beim Lesen und Schreiben sind SSDs klar im Vorteil und sollten eingebaut werden, wo immer es möglich ist. Sie werden für arbeitsintensive Anwendungen und als Puffer für „heiße“ Daten herangezogen, etwa in Datenbanken mit vielen Transaktionen. Oder oftmals für Spiele, bei denen geringe Antwortzeiten nötig sind.

Die einzigen Beschränkungen, die lange Zeit gegolten haben, waren der höhere Preis als derjenige für Festplatten, eine geringere Speicherkapazität und eine Abnutzungsrate: 1,5 Millionen Stunden MTBF statt 2,5 Millionen Stunden MTBF bei HDDs. Das Thema Abnutzung hat sich mittlerweile durch technische Fortschritte erledigt, und mit 1,5 Millionen Stunden MTBF lässt sich eine SSD jahrelang nutzen.

Alle größeren Datenmengen gehören auf eine HDD, denn diese weist viel mehr Speicherplatz auf: zwischen 1 TB im Laptop und 20 TB in Unternehmen und Arrays. Streaming-Daten für Spiele und Telekommunikation, Bildgebung im Gesundheitswesen sowie in der Wettervorhersage, in Fotosammlungen usw. sind vielfach zu finden. Aber die Speicherung unstrukturierter Daten im File- und Block-Format sowie für die Datensicherung war bis vor kurzem die alleinige Domäne von HDDs. Diese „feste Burg“ wird seit kurzem von sehr preisgünstigen All-Flash-Arrays angegriffen.

Dieses eBook zeigt in sechs Kapiteln die verschiedenen Aspekte der beiden Speichertechnologien bis hin zu neuesten Trends und Technologien auf. Kapitel 7 fasst die Aspekte zusammen. Es ist ein spannender Markt, denn die steigende Datenflut setzt alle Hersteller der Speichermedien unter Druck, möglichst effiziente Systeme zu entwickeln. Daher ist der rasche Übergang von der HDD-Nutzung zur SSD-Nutzung zu beobachten, vorerst nur in bestimmten Anwendungsbereichen, aber die völlige Ablösung der Festplattentechnik durch SSDs ist auf lange Sicht unvermeidlich.

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Data-Storage und -Management

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Hier können Sie das neue eBook „HDD versus SSD“ kostenlos herunterladen.

(ID:49614763)