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Pure Storage Flasharray//RC20 Einstiegs-Storage-System mit Refurbishing-Controllern

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Für Edge-Standorte oder andere Anwendungen mit geringeren Anforderungen an Kapazität und Leistung stellt Pure Storage das Flasharray//RC20 vor. Der Hersteller setzt hier runderneuerte Controller der R3-Generation ein, allerdings im aktuellen Chassis.

Mit einer Rohkapazität zwischen 148 und 260 TB ist das Flasharray//RC20 der neue Einstieg in die Flasharray//C-Familie. Pure Storage setzt hier aufbereitete R3-Controller mit Intel-Xeon-CPUs der Cascade-Lake-Generation ein.(Bild:  Pure Storage)
Mit einer Rohkapazität zwischen 148 und 260 TB ist das Flasharray//RC20 der neue Einstieg in die Flasharray//C-Familie. Pure Storage setzt hier aufbereitete R3-Controller mit Intel-Xeon-CPUs der Cascade-Lake-Generation ein.
(Bild: Pure Storage)

Mit dem Flasharray//RC20 rundet Pure Storage die auf eine hohe Kapazität bei moderatem Preis ausgelegte Flasharray//C-Familie nach unten ab. Das neue Modell ist laut Hersteller bei Kapazität und Preis für Anwendungen mit geringeren Anforderungen ausgelegt, etwa den Einsatz an Edge-Standorten. Das „R“ in der Modellbezeichnung steht dabei für „Renewed“, denn in dem aktuellen R4-Chassis stecken vom Hersteller runderneuerte Controller der R3-Generation, die Pure Storage im Rahmen von Evergreen-Upgrades von Kunden erhalten hat. Darin sieht die Firma auch einen Pluspunkt bei der Nachhaltigkeit, da so Bauteile länger verwendet werden, statt vorzeitig in den Elektroschrott für das Recycling zu wandern.

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Cascade Lake statt Sapphire Rapids

Während die aktuellen R4-Controller mit Intel-Xeon-Prozessoren der vierten Generation bestückt sind, arbeiten im Flasharray//RC20 Controller mit Xeon-Scalable-CPUs der zweiten Generation (Cascade Lake). Daher unterstützt das System für die Anbindung der Direct-Flash-Module (DFM) mit QLC-Chips statt PCI-Express 4.0 nur 3.0. Zudem kann das 3U-Chassis des Storage-Systems hier nur mit 14 DFMs bestückt werden, im Gegensatz zu 20 beim C50. Die Rohkapazität des RC20 startet bei 148 TB und kann bis zu 260 TB reichen; effektiv sind das bis zu 835 TB nach Kompression und Deduplikation. Die Latenz soll dabei mit drei Millisekunden für geschäftskritische Workloads ausreichen. Laut dem Hersteller stellt das System trotzdem eine leistungsfähigere, kompaktere und energieeffizientere Alternative zu Hybrid-Flash-Systemen dar.

Reichen die Leistung oder Kapazität nicht mehr aus, kann das System ohne Unterbrechung mit Controllern der nächsten Generation aufgerüstet werden, eine Option, die laut Pure Storage bei Einstiegssystemen anderer Hersteller nicht existiert.

Alle Enterprise-Funktionen sind vorhanden

Als Mitglied der Flasharray//C-Familie bietet das RC20 alle Enterprise-Funktionen der bisherigen Modelle, betont der Hersteller. Dazu zählen ein intelligentes Flottenmanagement, ein globaler Storage-Pool und die Möglichkeit, Workloads nahtlos zwischen Umgebungen und Storage-Arrays zu verschieben. Dabei werden alle Funktionen über eine einzige Control-Plane mit Pure 1 und Pure Fusion verwaltet.

Den Partnern soll das Flasharray//RC20 die Möglichkeit eröffnen, kleinere und mittlere Unternehmen als Kunden zu adressieren, die sie bisher nicht erreichen konnten, und ihnen gleichzeitig einen einfachen Upgrade-Pfad zu eröffnen, falls die Workloads in der Zukunft doch höhere Anforderungen an das Storage-System stellen. Bestehende Kunden haben mit RC20 die Option, ihren Storage-Pool mit Systemen für Anwendungen in Zweigstellen auszubauen, bei denen die bisherigen C-Modelle überdimensioniert waren.

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