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Umsetzung von KI-Projekten Everpure beschleunigt KI-Workloads in Unternehmen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Everpure erweitert Evergreen//One for AI um die Speicherarchitektur FlashBlade//EXA und kündigt eine Beta-Version der Datenpipeline-Software Data Stream an. Beide Angebote richten sich an Firmen, in denen Kosten, Komplexität und mangelnder Datendurchsatz KI-Projekte ausbremsen.

FlashBlade//EXA hat beim SPEC Storage AI Image Benchmark die höchste jemals verzeichnete Punktzahl erzielt.(Bild:  Everpure)
FlashBlade//EXA hat beim SPEC Storage AI Image Benchmark die höchste jemals verzeichnete Punktzahl erzielt.
(Bild: Everpure)

Das bestehende nutzungsbasierte Modell Evergreen//One (EG1) for AI umfasst nun auch FlashBlade//EXA. Kunden können damit Speicherkapazität nach dem Pay-as-you-go-Prinzip beziehen und bei Bedarf skalieren – ohne vorab Kapazitäten planen zu müssen. Options Technology, ein Kunde von Everpure, könne dank dieses Modells Speicher weltweit bereitstellen und flexibel auf veränderte KI-Anforderungen reagieren.

Benchmark-Ergebnisse belegen Leistungsversprechen

Everpure stützt die Leistungsaussagen zu FlashBlade//EXA auf aktuelle Branchen-Benchmarks. Nach Angaben des Unternehmens erzielte das System beim „SPECstorage Solution 2020 AI Image Benchmark“ die bisher höchste gemessene Punktzahl und habe dabei 6.300 gleichzeitige KI-Jobs bewältigt. Im Vergleich zum nächsten Wettbewerber übertrage die Lösung Daten doppelt so schnell bei weniger als einem halben Rack Platzbedarf, so Everpure.

Für MLPerf-validierte Workloads in großen Nvidia-Hopper-Clustern habe FlashBlade//EXA eine GPU-Auslastung von über 90 Prozent erreicht. Das System sei außerdem auf die modulare Nvidia-STX-Referenzarchitektur ausgerichtet, die für die nächste Generation KI-fokussierter Rechenzentren auf Basis der Vera-Rubin-Plattform vorgesehen ist. Zudem habe Everpure eine erweiterte Nvidia-Certified-Storage-Validierung (NVCS) für FlashBlade//EXA angestoßen, die einen Weg zur NCP-Zertifizierungsstufe für Nvidia-Cloud-Partner eröffnen soll.

Das Unternehmen STN, ebenfalls Kunde von Everpure, berichtet nach eigenen Angaben von skalierten Deployments auf 192 Knoten ohne messbaren Leistungsabfall – ein Verhalten, das bei herkömmlicher Speicherinfrastruktur laut STN-CEO Sabur Mian typischerweise nicht erreichbar sei.

Automatisierte Datenpipeline im Beta-Stadium

Ergänzend zur Hardwareerweiterung hat Everpure die Beta-Version von Data Stream angekündigt, die später im Jahr 2026 allgemein verfügbar werden soll. Die Software soll manuelle Datenbewegungen eliminieren, indem sie eine direkt automatisierte Pipeline von der Datenerfassung bis zur Inferenz bereitstellt. Ziel ist es, die Zeit zwischen Datenaufnahme und verwertbarem Modellergebnis zu verkürzen.

Data Stream wurde laut Everpure gemeinsam mit Supermicro entwickelt und basiert auf dem Referenzdesign der Nvidia AI Data Platform. Die Kombination aus Supermicro-Hardware und softwaredefinierten Speicherkomponenten von Everpure soll den Einstieg in KI-Infrastruktur mit erleichtern. Aktuell unterstützt die Plattform die Nvidia RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition; die Unterstützung der Nvidia RTX PRO 4500 Blackwell Server Edition soll folgen.

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