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Hochverfügbarkeit im Dateispeicher Everpure erweitert ActiveCluster-Unterstützung auf File-Umgebungen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Everpure (ehemals Pure Storage) führt eine richtliniengesteuerte Mobilität für unstrukturierte Daten ein. Mit ActiveCluster for File sei es möglich, File-Workloads unterbrechungsfrei zwischen verschiedenen Speichersystemen zu verschieben – ohne manuelle Eingriffe und ohne Ausfallzeiten.

ActiveCluster for File und Fusion bilden zusammen eine intelligente Steuerungsebene für die Verwaltung sämtlicher Daten, unabhängig davon, wo diese gespeichert sind.(Bild:  Everpure)
ActiveCluster for File und Fusion bilden zusammen eine intelligente Steuerungsebene für die Verwaltung sämtlicher Daten, unabhängig davon, wo diese gespeichert sind.
(Bild: Everpure)

Der zunehmende Einsatz von KI-Anwendungen erhöht den Druck auf Speicherinfrastrukturen, insbesondere bei unstrukturierten Daten. Nach Ansicht von Everpure stoßen herkömmliche Speicherarchitekturen dabei an ihre Grenzen: Sie lieferten oft nur einen Bruchteil des Durchsatzes, den moderne KI-Workloads benötigten, was dazu führe, dass GPU-Ressourcen nicht optimal ausgelastet werden könnten. Hinzu kämen starre Datensilos, da Richtlinien in traditionellen Systemen an einzelne Storage-Arrays gebunden seien statt an die Datensätze selbst.

Flottenweite Mobilität über Purity und Fusion

ActiveCluster for File erweitert den bisherigen Ansatz des Unternehmens auf File-Umgebungen. Die Funktion, so Everpure, ist in die Purity-Betriebsumgebung eingebettet und in die Control-Plane Everpure Fusion integriert. So sei es möglich, Verfügbarkeits- und Mobilitätsrichtlinien zu definieren, die das System anschließend automatisiert in der gesamten Flotte durchsetzen könne.

Kernfunktionen umfassen nach Herstellerangaben:

  • kontinuierlichen Dateizugriff, da Dateien während eines Ausfalls online bleiben,
  • flottenweite File-Mobilität, mit der sich Workloads ohne manuelle Eingriffe über mehrere Systeme verteilen lassen, um SLA-Vorgaben einzuhalten,
  • richtlinienbasiertes Management, das eine konsistente Konfiguration und Skalierung über die gesamte Flotte hinweg ermöglichen soll, und
  • autonomen Betrieb auf Basis definierter Richtlinien und SLAs, ohne Bindung an dedizierte Hardware.

Positionierung gegen Legacy-Architekturen

Everpure vermarktet die Neuerung explizit als Abkehr von infrastrukturorientierten Speicherdesigns älterer Bauart. Shawn Hansen, VP und GM für FlashBlade und FlashArray bei Everpure, beschreibt den Ansatz als Übergang von einer „Hardware-to-Data“- hin zu einer „App-to-Data“-Denkweise.

Verfügbarkeit ohne neue Hardware

ActiveCluster for File soll im 2. Quartal 2026 allgemein verfügbar sein. Die Einführung sei als unterbrechungsfreies Upgrade in der Purity-Betriebsumgebung geplant – neue Hardware sei dafür nicht erforderlich, Ausfallzeiten entstünden nicht.

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