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Reflink-Technologie in Samba 4.22 Fast LTA stärkt Backup-Performance

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Durch die neue Samba-Integration will Fast LTA seine Silent-Brick-Speicherlösungen optimieren, unterstützt von Reflink-Kopien der Version 4.22. Ziele sind schnellere Backups, Einsparungen beim Speicherplatz und geringere Last auf den Systemen.

Fast LTA hat durch die Integration der Reflink-Technologie in Samba 4.22 die Backup-Performance seiner Silent-Brick-Speicherlösungen optimiert. Die Kooperation mit SerNet erlaubt es, Veeam Fast Clone effizient zu nutzen, indem die Vorteile von Incremental- und Synthetic-Full-Backups vollständig ausgenutzt werden, was die Backup-Dauer verkürzt und den Kapazitätsbedarf senkt. (Bild: ©  vegefox.com - stock.adobe.com)
Fast LTA hat durch die Integration der Reflink-Technologie in Samba 4.22 die Backup-Performance seiner Silent-Brick-Speicherlösungen optimiert. Die Kooperation mit SerNet erlaubt es, Veeam Fast Clone effizient zu nutzen, indem die Vorteile von Incremental- und Synthetic-Full-Backups vollständig ausgenutzt werden, was die Backup-Dauer verkürzt und den Kapazitätsbedarf senkt.
(Bild: © vegefox.com - stock.adobe.com)

Die neue Funktion reicht Referenzlinks an das darunter liegende Dateisystem weiter, um große Dateien effizient zu kopieren. So können Backup-Prozesse mit der Fast-Clone-Technologie von Veeam ressourcenschonend umgesetzt werden.

Fast LTA versteht sich als Spezialist für sichere und langlebige Speicherlösungen und hat diese Weiterentwicklung gemeinsam mit SerNet, einem Dienstleister für Open-Source-Samba-Entwicklung, umgesetzt. Im Fokus steht, Linux-basierte SMB-Backends wie Silent Bricks vollständig kompatibel zu Veeam Fast Clone zu machen. So sollen sich die Vorteile von Forever-Incremental- und Synthetic-Full-Backups konsequent nutzen lassen. Das verkürzt laut Anbieter die Dauer regelmäßiger Sicherungen deutlich und senkt den Kapazitätsbedarf.

Technischer Hintergrund

Reflink-Kopien setzen bisher ausschließlich auf Dateisysteme wie Btrfs, ZFS, XFS oder ReFS auf. Dabei werden keine kompletten Datenblöcke dupliziert, sondern nur Verweise innerhalb des Dateisystems angelegt. Die Samba-Version 4.22 macht diese Technologie für eine breitere Auswahl an Dateisystemen verfügbar. Silent Bricks können damit als Linux-SMB-Backend flexibel eingesetzt werden, auch wenn Veeam Fast Clone bisher nur für anderen Dateisystemen unterstützt wurde.

Mehrwert für Kunden

Die Integration von Fast Clone über Samba erlaubt eine effiziente Datenduplizierung, ohne proprietäre Schnittstellen zu nutzen. Insbesondere größere Infrastrukturen können damit ihre Datensicherungen erheblich beschleunigen.

Christian Rogg, leitender Entwickler bei Fast LTA, erklärt: „Es begann als Idee. Die Umsetzung mit SerNet war äußerst professionell, und die Ergebnisse sind beeindruckend. Veeam-Anwender sparen mit Fast-Clone-Support auf Silent Bricks nun deutlich an Speicherkapazität sowie Backup-Zeit.“

Solide Basis für die Datensicherung von morgen

Im Auftrag von Fast LTA wurden die Erweiterungen durch das Samba-Team von SerNet entwickelt und vollständig in den offiziellen Quellcode integriert. Die Funktionen stehen mit Version 4.22 zur Verfügung. So bleibt die Lösung transparent und offen für künftige Innovationen.

Ralph Böhme, Leiter des Samba-Teams bei SerNet und Mitglied des Samba-Core-Teams, arbeitet seit vielen Jahren an zentralen Komponenten des Projekts. Er sagt: „Für uns ist es ein wichtiges Signal, wenn Hersteller wie Fast LTA gezielt auf die Weiterentwicklung von Open-Source-Komponenten setzen. Solche Beiträge stärken nicht nur die Funktionalität einzelner Systeme, sondern auch die Nachhaltigkeit und Offenheit der Gesamtarchitektur.“

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