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Das Networking muss sich wandeln
„Mit den Web-basieren Anwendungen“, so Saar Gillai, „ist zunächst einmal die Präsentationsschicht ins Netz gewandert“. Nun folge auch der ganze Rest, das Backend.
Bisher habe Networking funktioniert nach der Device: „implementiert und vergessen“, so Mayer, und Anpassungen hätten darin bestanden, die Bandbreiten zu erhöhen. Doch Cloud bedeute mehr Dynamik, auch im Netzwerk-Geschehen. Zum Beispiel ließe sich das Problem zunehmender Komplexität nicht durch eine Erhöhung der Bandbreite lösen.
Das will HP durch die „Flex-Network“-Architektur, sowie entsprechender Produkte erreichen. Sie erlaubt eine flachere Struktur und einfachere Skalierung. Im Rechenzentrum erlaubt sie, mehre Core-Switches als ein Chassis zu administrieren. In der Fläche wird die Steuerung durch Virtualisierung auf so genannte Control-Planes verteilt. Steuerungselemente sitzen in den Switches, auf Server und in Netzwerk-Modulen.
Die Produktvorstellungen von HP Network
Konkret vorgestellt hat HP die „Flex-Fabric“-Produkte der Serie „HP 5900“. Dabei handelt es sich um Top-of-the-Rack-Switches (ToR) für 10 Gigabit Ethernet, sowie ein Update von „HP 12500“. Mit ihrer Hilfe sollen Server-zu-Server-Verbindungen um rund 80 Prozent performanter werden.
Nach HP-Angaben erhöhen die Switches die Skalierbarkeit um bis zu 300 Prozent im Vergleich zu einzelnen Switches. Die Zahl der logischen Devices hingegen sinkt – auf bis zu 50 Prozent, was zugleich auch die Gesamtkosten um die Hälfte reduziert.
Das Update der HP 12500-Switches enthält ebenfalls IRF und unterstützt IPv6 support. Der Durchsatz kann sich mit der neuen Version verdoppeln und die Wiederherstellung des Netzes nach einen Crash um bis zu 500 mal schneller erfolgen.
weiter mit: Vom Datacenter in die Fläche
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