Anbieter zum Thema
Kabelverbindungen
Kabelverbindungen decken ein großes Spektrum von Anforderungen für OEMs und Systembauer ab. Neben der Anforderung von ungeschirmten internen Verbindungen gibt es als Konnektivitätsoptionen externe geschirmte Verbindungen, Laufwerk-Controller-Verbindungen, Laufwerk-Backplane-Verbindungen und Host-Laufwerk-Verbindungen.
Intern ist ein Multiport-SAS-Controller mit der Systemplatine verbunden und mit den einzelnen Laufwerken entweder mittels SATA- oder SAS-Verbindungen verkabelt.

Abb. 3 zeigt eine einfache SATA-Verbindung mit einer 7-Pin-SATA/SAS-Steckverbindung an einem einzigen Port. Der restliche Teil des gezeigten Kabels versorgt die Festplatten (HDDs) mit Strom.

Abb. 4: SAS-Kabel gehen in der Regel von einem einzigen SFF-8484-Anschluss aus und fächern sich in vier SFF-8482-Stecker auf. (Diese werden häufig als Octopus-Kabel bezeichnet und sind für interne Verbindungen nützlich.) (Mit freundlicher Genehmigung von Molex)
Frühe SAS-Produkte, die extern zu einem JBOD oder zu einem externen RAID-Gehäuse erweitert werden mussten, verwendeten einen Infiniband-Anschluss nach SFF-8470. Dieser Anschluss war für Hochgeschwindigkeitssignalübertragungen abgeschirmt und konnte vier SAS-Ports über ein einzelnes Kabel führen (siehe Abbildung 5).

Abb. 5:
SAS-Verbindungen entwickeln sich weiter
Der Infinfiband-Anschluss funktionierte für viele extern angeschlossene SAS-Geräte gut. Der alternative Mini-SAS-Anschluss kam schon früh im SAS-Annahmezyklus auf und wurde zum Standardanschluss sowohl für interne als auch für externe SAS-Verbindungen.
Wie die Infiniband-Anschlüsse bieten auch die Mini-SAS-Varianten SFF-8087 (siehe Abbildung 6 – intern) und SFF-8088 (Abbildung 7 – extern) vier SAS-Kanäle pro Verbindung, aber die doppelte Dichte.
Der Mini-SAS-Anschluss ist nicht nur wesentlich kleiner, sondern erlaubt auch die Unterbringung von mehr Ports in der Steckerleiste einer Leiterplatte. Der Mini-SAS-Anschluss wurde zur unerlässlichen Anforderung für die Konformität mit 6 GBit/s SAS, was erheblich zu seiner allgemeinen Beliebtheit beigetragen hat.

Abb. 6: SFF-8087 Mini-SAS 4i (für interne SAS- und SATA-Verbindungen, vier Kanäle pro Anschluss). Diese Abbildung zeigt verschiedene Varianten dieses Standardanschlusses mit alternativen Steckoptionen.

Abb.7: SFF-8088 Mini-SAS 4x (für externe SAS- und SATA-Verbindungen mit vier Kanälen pro Anschluss). Verschiedene Optionen für Platinen- und Kartenbaugruppen sind verbreitet erhältlich.
Eine neue Variante des SFF-8482-Anschlusses ist für 1,8-Zoll-Laufwerke aufgekommen. Dieses Format gewinnt für bestimmte Klassen von Solid State Disk (SSD)-Laufwerken zunehmend an Bedeutung.

Abb. 8 zeigt, was in der Branche als Micro-SAS-Steckverbindung bezeichnet wird.
weiter mit: Der Interposer als Technologie-Changer
(ID:2046604)