Suchen

Dynamic-Provisioning-Softwareupdate, SSD-Drives und Terabyte-SATA-II-HDDs Hitachi baut High-End-Speicherplattformen USP V und USP VM aus

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Hitachi Data Systems hat seine Universal Storage Platform V (USP V) und Universal Storage Platform VM (USP VM) ausgebaut. Die Dynamic Provisioning Software unterstützt nun auch lokale und Remote-Replikation von Thin-provisioned Volumes. Außerdem können Terabyte-Festplatten und Flash-Speicherlaufwerke genutzt werden.

Firmen zum Thema

Die USP-V von Hitachi verwaltet und provisioniert internen und externen Speicher.
Die USP-V von Hitachi verwaltet und provisioniert internen und externen Speicher.
( Archiv: Vogel Business Media )

Hitachi kann den gesamten Funktionsumfang seiner Speicherlösungen als Services anbieten, die im Speicher-Controller der USP-V oder -VM angesiedelt sind. Thin Provisioning oder Replikation können so auch extern angebundenen, heterogenen Speicher von Drittanbietern mit einbeziehen – mit entsprechenden Vorteilen bei Konsolidierung, Effizienz und TCO.

Jetzt hat der Hersteller versucht, Gutes noch besser zu machen: Die Hitachi Dynamic Provisioning Software wurde auf den neuesten Stand gebracht. Sie repliziert jetzt auch Thin-provisionierte Volumes lokal und remote. Die Replikation von ungenutztem Speicherplatz wird verhindert: die Hitachi Universal Replicator Software True Copy bekommt in Kombination mit dem Dynamic Provisioning nur wirklich genutzte Kapazitäten zur Replikation angezeigt.

Flash-Speicher und Terabyte-SATA-II-Platten

Sowohl in offenen Systemen als auch in Mainframe-Umgebungen setzt Hitachi weiter auf hierarchischen Speicher. Auf unteren Tiers können ab sofort auch die auf Kosteneffizienz ausgelegten Terabyte-SATA-II-Festplatten eingesetzt werden. Geschäftskritische Anwendungen brauchen allerdings höchsten Durchsatz und Bandbreite. Deshalb unterstützten die USP V und die USP VM jetzt auch Flash-basierte Festspeicher.

Wollen viele Daten in ein neues, schnelles Halbleiter-Zuhause umziehen, können sie unterbrechungsfrei zwischen Flash-basierten Speichermedien und herkömmlichen Festplatten migriert werden. Um die SSDs anschließend möglichst effizient zu nutzen, hat Hitachi seine massiv parallele Crossbar-Switch-Architektur Universal Star Network V weiterentwickelt. Der Cache soll so schneller und effizienter an den Flash-Speicher angebunden werden.

Verdoppelter Cache

Für den internen Datenverkehr innerhalb der Universal-Star-Network-V-Architektur stehen jetzt 512 Gigabyte Cache zur Verfügung, doppelt so viel wie beim Vorgänger. Hitachis massiv parallele Datenverarbeitung soll die Leistung der Applikationen steigern, indem sie die Arbeitslast auf verschiedene Cache Partitionen aufteilt und die Speicherkonfigurationen an die spezifischen Anforderungen der Applikationen anpasst.

Darüber hinaus unterstützen USP V und USP VM ab sofort das Internet Protocol Version 6 (Networking Standards der US-Regierung.

Alles in allem betreibt Hitachi Modellpflege seiner Flagschiff-Serie auf verschiedenen Baustellen gleichzeitig. Offensichtlich geht der Trend zu SSD-Speicher auch an den Speichervirtualisierungs-Produkten nicht spurlos vorbei. Zu welchen Konditionen und Preisen die 9.100 laut Herstellerangaben bereits verkauften intelligenten Storage Controller zu den neuen Funktionen kommen, erfahren Interessenten beim Hersteller Hitachi Data Systems.

(ID:2012961)