Mit dem Wegfall des Microsoft-Tools „Database Compare“ ab Juni 2026 verschiebt sich die Analyse von Access-Datenbanken vollständig auf externe Werkzeuge. Die integrierte Vergleichsfunktion steht nicht mehr zur Verfügung, wodurch spezialisierte Lösungen für die strukturierte Gegenüberstellung von Datenbanken und Objekten an Bedeutung gewinnen.
Total Access Detective integriert sich als Add-in direkt in Microsoft Access und erweitert die Entwicklungsumgebung um eine umfassende Vergleichsfunktion.
(Bild: Joos – FMS)
Access-Datenbanken enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher Objekttypen. Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte, Makros und VBA-Module bilden gemeinsam die Anwendungslogik. Änderungen betreffen nicht nur Daten, sondern auch Eigenschaften, Beziehungen, Sicherheitsparameter und Code. Total Access Detective integriert sich als Add-in direkt in Microsoft Access und erweitert die Entwicklungsumgebung um eine umfassende Vergleichsfunktion. Das Werkzeug arbeitet objektbasiert und analysiert Unterschiede entweder innerhalb einer einzelnen Datenbank oder zwischen zwei separaten Datenbanken. Ein Assistent steuert Auswahl und Auswertung der zu vergleichenden Objekte.
Datenbanken mit Total Access Detective vergleichen
Bei der Analyse zweier Datenbanken erzeugt das System zunächst eine Übersicht aller vorhandenen Objekte. Dabei erkennt es Elemente, die nur in einer der beiden Datenbanken existieren, und markiert diese als hinzugefügt, gelöscht oder umbenannt. Anschließend erfolgt eine detaillierte Untersuchung identisch benannter Objekte. Die Ergebnisse lassen sich direkt anzeigen oder in eine separate Access-Datenbank exportieren. Die interne Speicherung erfolgt in einer Datei mit der Endung TDA, die technisch auf dem MDB-Format basiert. Dadurch lassen sich Vergleichsdaten später erneut öffnen und weiterverarbeiten.
Die Analyse umfasst alle relevanten Access-Objekttypen. Tabellen werden hinsichtlich Struktur, Felddefinitionen, Datentypen, Indizes und Eigenschaften untersucht. Zusätzlich erfolgt eine Auswertung der Datensätze, bei der neue, gelöschte und veränderte Einträge identifiziert werden. Unterschiede lassen sich auf Feldebene darstellen, inklusive der jeweiligen Wertepaare.
Abfragen werden anhand ihrer SQL-Definition, Parameter und Eigenschaften verglichen. Formulare und Berichte unterliegen einer Analyse ihrer Layoutstruktur, Steuerelemente, Eigenschaften und eingebetteten Makros. Änderungen im zugehörigen VBA-Code werden zeilenbasiert dargestellt. Für Module und Makros nutzt das Werkzeug einen Algorithmus zur Blockerkennung, der zusammenhängende Codeänderungen identifiziert und nicht jede nachfolgende Zeile als abweichend markiert.
Auch Datenbankeigenschaften wie Beziehungen, Import- und Exportdefinitionen sowie Bibliotheksverweise fließen in die Analyse ein. Optional lassen sich Sicherheitsparameter und Berechtigungen einbeziehen. Diese Tiefe der Auswertung deckt den vollständigen Funktionsumfang typischer Access-Anwendungen ab.
Vergleich einzelner Objekte und Textanalyse
Neben der Analyse kompletter Datenbanken unterstützt das Werkzeug den direkten Vergleich einzelner Objekte innerhalb einer Datenbank. Tabellen, Abfragen, Formulare oder Module lassen sich gezielt auswählen und gegenüberstellen. Die Ergebnisse erscheinen in strukturierter Form und können exportiert oder gedruckt werden.
Eine zusätzliche Textvergleichsfunktion erweitert den Einsatzbereich über Access hinaus. Zwei beliebige Textblöcke lassen sich vergleichen, optional unter Berücksichtigung von VBA- oder VB6-Strukturen. Dabei erkennt das System Prozeduren und gleicht Codeblöcke unabhängig von ihrer Position ab.
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Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.
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