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Datenexplosion durch KI Hitachi-Vantara-Studie: Dateninfrastruktur und KI

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz führt zu einer erhöhten Nachfrage nach Speicher und Rechenleistung – das verdeutlicht eine aktuelle Studie von Hitachi Vantara. Dabei stehen Unternehmen aber auch vor Herausforderungen.

Die neueste Hitachi-Vantara-Studie untersucht die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Dateninfrastruktur.(Bild:  Starmarpro - stock.adobe.com)
Die neueste Hitachi-Vantara-Studie untersucht die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Dateninfrastruktur.
(Bild: Starmarpro - stock.adobe.com)

Dass Künstliche Intelligenz (KI) für viele Unternehmen bereits zum Geschäftsalltag gehört, belegt die aktuelle Studie „How AI is Shifting Data’s Foundation“ von Hitachi Vantara. Doch der Einsatz von KI-Modellen führt zu einem deutlich erhöhten Speicherbedarf. Laut besagter Studie hat sich die durchschnittliche Datenmenge großer Unternehmen innerhalb eines Jahres verdreifacht. Bis 2026 wird eine weitere Verdopplung auf über 300 Petabyte erwartet.

Um KI erfolgreich zu verwenden, müssen Unternehmen vor allem auf die Datenqualität achten. Doch genau hier scheitern viele Unternehmen: Laut der Studie überprüfen 37 Prozent ihre Trainingsdaten nicht systematisch, und 18 Prozent geben an, dass mehr als die Hälfte ihrer Daten ungenutzt bleibt. Damit die KI das höchste Potential entfalten kann, müssen hochwertige Daten eingespeist werden. Simon Ninan, der SVP of Business Strategy bei Hitachi Vantara, betont, dass die Datenqualität von Anfang an bedeutend ist.

Außerdem fehlt es vielen Firmen an klaren Strategien zur Skalierung und Sicherung ihrer Dateninfrastruktur. Die Automatisierung durch KI kann die Verwaltung großer Datenmengen erheblich vereinfachen. Unternehmen profitieren von Inhaltsempfehlungen und der Automatisierung von Sicherungs- und Wiederherstellungsprozessen.

Besonders Deutschland hebt sich in der Studie hervor. Denn hierzulande sehen 85 Prozent der Befragten KI als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsprozesse an, mehr als in vielen anderen europäischen Ländern. Gleichzeitig fokussieren deutsche Unternehmen verstärkt auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und den Aufbau robuster Infrastrukturen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Die Datenmenge wird sich bis 2026 verdreifachen.
  • Weltweit wird ein Anstieg des Datenspeichers um 122 Prozent bis 2027 erwartet, in Deutschland um 78 Prozent.
  • 38 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen KI in großem Maßstab, 85 Prozent sehen KI als entscheidend für ihre Funktionen.
  • Deutsche Unternehmen legen weniger Wert auf Datensicherheit (23 %) und Datenqualität (16 %), priorisieren jedoch die Einhaltung von Regularien (35 %).
  • 39 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen alle vier Storage-Plattformen (On-Premises, Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud).
  • Deutsche Unternehmen führen KI-Erfolge auf qualifizierte Teams (38 %) und robuste Infrastruktur (37 %) zurück.
  • Erwartetes Wachstum der Rechenleistung in Deutschland: 90 Prozent (weltweit 122 Prozent).

Hintergrund der Studie


Die Studie von Hitachi Vantara wurde weltweit mit 1.200 Führungskräften und IT-Entscheidungsträgern aus 15 Ländern durchgeführt, darunter 34 Prozent aus Europa und 75 Befragte aus Deutschland. Die Teilnehmer stammen vorwiegend aus großen Unternehmen, von denen 88 Prozent mehr als 1.000 Mitarbeitende und 89 Prozent einen Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar aufweisen.

Bei der Auswahl der Befragten lag der Fokus auf zwei Zielgruppen: 66 Prozent der Teilnehmenden gehören dem Management an, insbesondere in Funktionen wie CTO und CDO, während 34 Prozent aus der IT kommen. Die Datenerhebung erfolgte über eine Online-Befragung, ergänzt durch qualitative Interviews. Diese wurden von unabhängigen Analysten durchgeführt, um die Ergebnisse fundiert zu untermauern und tiefergehende Einblicke in die Herausforderungen und Prioritäten im Bereich KI und Dateninfrastruktur zu gewinnen.

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