FalconStor Network Storage Server (NSS) im Einsatz bei der AFG

Hochverfügbarkeit für die Automobilindustrie

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Implementierung in drei Wochen

Gemeinsam mit dem Systempartner Janz Informationssysteme AG entwickelten die Rüsselsheimer eine Gesamtlösung, bei der die Virtualisierungssoftware von FalconStor – FalconStor Network Storage Server (NSS) – ein wesentlicher Bestandteil war. NSS integriert die Speichervirtualisierung und -Bereitstellung über mehrere Disk Arrays und Verbindungsprotokolle für eine einfache und skalierbare SAN-Lösung. FalconStor NSS stellt den Hosts virtuelle Festplatten via Fibre Channel, iSCSI oder InfiniBand zur Verfügung und liefert Leistungsfähigkeit, Kompatibilität und Zuverlässigkeit der Enterprise-Klasse sowie heterogenes Speichermanagement.

„Die FalconStor-Software wurde uns als bewährtes Produkt mit gutem Support empfohlen, das auch von Power-Usern genutzt wird“, erläutert Büschen den Entscheidungsprozess für die FalconStor-Softwarelösung. Die Janz Informationssysteme AG war für die Projektierung und Realisierung der neuen Lösung zuständig. Die gesamte Umstellung dauerte nur drei Wochen. In dieser Zeit wurden das zentrale Storage und das Backup eingerichtet sowie die Dokumentenerstellung und eine viertägige Schulung durchgeführt. Das Überspielen der Daten erfolgte dann am Wochenende, um den Betriebsablauf nicht zu stören.

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Virtualisierung statt Hardware

Unter Nutzung des Backbone-Netzes des Herstellers werden jetzt über eine getunnelte und sichere Citrix-Verbindung sämtliche Clients an das zentralisierte Rechenzentrum im Standort Rüsselsheim angebunden. Dort arbeiten sämtliche Applikationen auf den Datenbankservern. Das bedeutet, dass das Rechenzentrum erheblich in der Rechenleistung ausgebaut werden kann. Auch das nötige Maß an Sicherheit, Backupfähigkeit und transparente Failover-Fähigkeiten sind nun gegeben. In den Standorten greifen die Clients von einer beliebigen Hardware mit Citrix auf den DB-Server in Rüsselsheim zu.

Die RZ-Lösung besteht nun aus zwei autarken, kleinen Rechenzentren, in denen sämtliche Applikationen gespiegelt laufen. Das bedeutet, dass die eigentlich produktiven Maschinen in einem VM-Cluster liegen und sich die Daten wiederum in einem SAN befinden. Dieses SAN wird mit Enterprise Virtual Arrays (EVA) von Hewlett-Packard betrieben, die vom Speichervirtualisierungsserver mit der Software von FalconStor gesteuert werden.

Der Autoloader der alten Lösung wurde in das neue Konzept integriert und übernimmt nach wie vor die Tages-, Wochen- und Monatssicherung. Die Rechenzentren selbst sind räumlich getrennt und befinden sich in unterschiedlichen Brandabschnitten. Der Datenabgleich erfolgt durch die eingerichtet Spiegelung, das heißt, die Daten sämtlicher virtueller Produktivmaschinen befinden sich wiederum in einem virtuellen Speichernetzwerk.

weiter mit: 40 Prozent Kosteneinsparung

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