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Um sich einen Überblick zu verschaffen, startete die Datev 2012 eine Ausschreibung mit diesen Anforderungen. Den Ausschlag für HP 3Par Storeserv 10400 gab dabei letztlich „Peer Persistence“, eine Software für einen transparenten Failover, die HP 2012 in die 3PAR-Lösungen integrierte. „Damit können wir bei einem Fehler die ESX-Server unterbrechungsfrei auf das Ersatzsystem umleiten“, sagt Heinrich Golüke, Leiter IT-Infrastruktur.
Die Funktion wurde mit den zwei Standorten der Speicherlösung, die die Datev über eine Glasfaser-Mietleitung verbindet, bereits erfolgreich getestet. Die Datev kann sich also dank der neuen Lösung darauf verlassen, dass auch ein Fehler auf dem primären Speichersystem nicht dazu führen wird, dass Datenabfragen stocken. Demnächst, nach der Implementierung einer neuen Microcode-Version, wird das Feature in den Echtbetrieb übernommen.
Weitere wichtige Entscheidungsgründe waren die hohe Schreibleistung des Systems und das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch die flexible Dimensionierung war ein Argument: „Wir suchten etwas, das irgendwo zwischen Midrange und Highend liegt – also viele Highend-Funktionen hat, aber bei Kapazität und Preis eher dem Midrange-Bereich zugeordnet werden kann“, erklärt Golüke.
Das ist bei dem 3PAR-System der Fall. Auch wenn sie jetzt noch nicht genutzt werden, kann die Datev jederzeit auf Funktionen wie Tiering, die Unterstützung mehrerer Speichermedien einschließlich SSD und Thin Provisioning, zugreifen. Geliefert wurde jedes System erst einmal mit 448 SAS-Platten zu je 600 Gigabyte.
Reibungslose Migration
Die Bestellung erfolgte im September 2012. Dank der unverzüglichen Lieferung konnten die Implementierung im Oktober und die Inbetriebnahme im November abgeschlossen werden. Die Endabnahme nach der Überprüfung der geforderten Leistungswerte unter Produktionsbedingungen erfolgte dann im Januar 2013.
Die Migration gestaltete sich problemlos: Das HP 3Par Storeserv 10400 wurde mit dem bisherigen System zu einem virtualisierten Gesamtsystem verbunden und die Server dann in einem Schritt vom Altsystem auf das 3PAR-System verschoben. Anschließend wanderten innerhalb von sechs Wochen alle Server schrittweise auf das neue System. „Downtime ist durch diesen Migrationsprozess kaum entstanden“, freut sich Stark.
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