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Drei Netzwerktypen zur Kommunikation der virtuellen Maschinen
Mit dem Einrichten der Rolle ist die Basiskonfiguration des Hyper-V abgeschlossen. Was noch verbleibt, sind ein paar weitere Konfigurationseinstellungen. Diese sind unter dem Action-Menü die Einträge zu den Server Settings. Im Einzelnen sind dies Konfiguration zur Tastaturzuordnung für die virtuellen Maschinen, ferner die Speicherposition der virtuellen Maschinen und der virtuellen Hard Disks. Wichtiger sind aber sicher die Einträge unter dem Virtual Network Manager. Hier sind die Netzwerke zu bestimmen. Microsoft hat beim Hyper-V die Netzwerk-Typen gegenüber dem Virtual Server erweitert. Der Hyper-V kennt drei Varianten: External, Internal und Private.
Externe Netze sind jene, die eine Verbindung über die Hostgrenzen ermöglichen. Dazu müssen ihnen physische Netzwerkarten zugeordnet werden. Private und internal Netze hingegen benötigen keine physische Netzwerkkarte. Sie werden intern im Windows Server und den VMs emuliert. Private Netzwerke dienen der Kommunikation der virtuellen Maschinen dieses Host untereinander. Internal Netzwerke wiederum werden zur Kommunikation der virtuellen Maschinen unter einender, aber auch mit dem Hostsystem herangezogen. Die Konfiguration für die internen und privaten Netzwerke benötigt außer dem Typ selbst keine weiteren relevanten Konfigurationseinstellungen. Den externen Netzwerken ist eine der vorhandenen Netzwerkkarten zuzuordnen.
Die hier eingetragenen Netzwerke sind alle jene, die generell zur Verfügung stehen. Welche davon einer virtuellen Maschine zugeordnet werden sollen, ist direkt in den Einstellungen der virtuellen Maschine vorzunehmen. Hier wird allerdings vorab nach zwei Typen unterschieden: einem „Network Adapter“ und einem „Legacy Network Adapter“. Erster benötigt die Integration Components. Dabei handelt es sich um Erweiterungen in den Gastbetriebsystemen, die die Integration der Gäste in den Hyper-V vereinfachen. Die Integration Components sind vergleichbar mit den Erweiterungen wie sie auch Vmware oder der Virtual Server kennen. Die Legacy-Adapter wiederum kommen dann zum Einsatz, wenn die Installation des Gasts über das Netzwerk erfolgen soll oder die Integration Components für den Gast nicht verfügbar sind.
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