Auf dem IDI Forum zeigte Huawei sein Produktportfolio und dessen Einsatzmöglichkeiten, wobei Trendthemen wie Security, Resilienz und Sustainability Berücksichtigung fanden. Im Gespräch mit Storage-Insider betonte Regional IT Solution Director Alexander Hartmann die Flexibilität der Speicherlösungen, mit denen auch individuelle Anforderungen der Anwender abgedeckt würden.
Huawei zeigte auf dem IDI Forum 2023 nicht nur seine Produkte, sondern erörterte zudem strategische Fragen und Einsatzmöglichkeiten.
(Bild: Huawei)
Einer der zentralen Punkte des IDI Forums 2023 war die aktuelle Partnerstrategie, die der Branchenriese Huawei unter dem Motto „Gemeinsam eine solide Dateninfrastruktur für Unternehmen bauen“ vorstellte. Darüber hinaus gab es wie erwartet Vorträge und Sessions für die Business-Kunden des Herstellers, wobei neben einer zukunftsfähigen Daten- und Storage-Infrastruktur vor allem Use-Cases und Themen wie Schutzmaßnahmen, Resilienz und Sustainability im Fokus standen.
In einer Ausstellung konnten die einzelnen Lösungen aus dem Hause Huawei im Detail begutachtet werden, vom All-Flash-Datencenter über Data-Protection und eine Multi-Cloud-Infrastruktur bis zu einer auf den OceanStor-Pacific-Speichersystemen aufbauenden Lösung für Massen unstrukturierter Daten.
Alexander Hartmann, Regional IT Solution Director bei Huawei Enterprise Europe, erläuterte im Gespräch nicht nur die aktuelle Produktpalette, sondern ebenso die Bestrebungen seines Unternehmens, mit individuellen Lösungen auf den tatsächlichen Bedarf der Kunden einzugehen.
Portfolio
Mit Bezug auf die Ausstellung verwies Hartmann darauf, dass Huawei ein „ganzheitliches Portfolio“ im Storage-Bereich vorweisen könne. Neben den All-Flash-Speicherlösungen der OceanStor-Dorado-Familie, die als Grundlage klassischer Lösungen im Produktivbereich (High-Performance-SAN und -NAS) dient, erwähnte er die verfügbaren Scale-Out-Lösungen mit Multiprotokollfunktion, mit deren Hilfe individuelle Lösungen für spezieller Bereiche wie beispielsweise Education zur Verfügung gestellt werden könnten. Darüber hinaus biete Huawei auch im Backup-Bereich eine „ideale Lösung“ an und stelle seinen Kunden im SAN-Umfeld als einer von wenigen Herstellern nicht nur eine klassische Anbindung über Fibre Channel, sondern auch „über neue moderne Protokolle wie RoCE oder RDMA“ zur Verfügung.
Dedizierte Lösungen für vertikale Märkte
Alexander Hartmann, Regional IT Solution Director, Huawei Enterprise Europe.
(Bild: Huawei)
Nach dem Einsatz in vertikalen Märkten gefragt, betonte Hartmann, dass auch hierfür eigene Lösungen entwickelt würden, für welche von „kleinen Entry-Systemen bis zu großen High-End-Systemen“ die „gleiche DNA“ genutzt werde: „So können wir sehr individuelle Lösungen gerade im Healthcare-Bereich, aber auch im öffentlichen Bereich oder in Hochschulen aufbauen und dedizierte Lösungen zur Verfügung stellen, die genau in die ,Schienen‘ passen.“ Als Beispiel nannte er etwa Klassenräume, für die man im Rahmen der bereits stattfindenden digitalen Transformation maßgeschneiderte Systeme anbiete, wobei je nach Bedarf auch Hardware kombiniert werden könne.
Kunden-Feedback
1987 im chinesischen Shenzhen als Hardware-Hersteller im Telekommunikationsbereich gegründet, taucht Huawei regelmäßig in den einschlägigen Gartner-Listen („Magic Quadrants“) auf, wie Hartmann hervorhob. Der IT Solution Director betonte, dass Kunden-Feedback, beispielsweise durch „Customer Choice Awards“, für den Konzern jedoch eine ebenso zentrale Rolle spiele: „Das ist auch wieder ein Teil unserer DNA.“
Besonders bei der Entwicklung der Produkte baue man auf Kundenerfahrungen und -anforderungen auf: „Hier ist das Kunden-Feedback das Allerwichtigste.“
Globales Unternehmen
Huawei selbst sieht sich nicht als chinesisches, sondern vielmehr als globales Unternehmen. Dabei gebe es „einen sehr dedizierten Fokus auf den europäischen Markt“, wobei man die Besonderheiten der einzelnen Länder berücksichtige und mit Partnern vor Ort auch kleinere oder spezifische Lösungen aufbaue.
Dabei unterstrich Hartmann noch einmal die Bestrebungen des Herstellers, individuell auf die Anforderungen der Anwender einzugehen. Hierzu passt auch die zunehmende Ausrichtung auf Storage-Services, die weiterhin Teil des Huawei-Fahrplans ist. Weiterhin orientiere man sich an der fortschreitenden Automatisierung in den Kundenunternehmen.
Anforderungen der Anwender
„Aber auch die Applikationen rücken zunehmend in den Fokus, und hier wollen wir die Kunden und Partner unterstützen“, fuhr Hartmann fort und erläuterte, dass man den Fokus darauf setze, die tatsächlichen Anforderungen der Anwender herauszufinden, anstatt lediglich die entwickelte Hardware zu verkaufen.
Ein Beispiel finde sich im Hype-Thema Containering, bei dem Huawei weiterhin führend dabei sein und Unternehmen bei der Integration unterstützen wolle: „Wir wollen unseren Kunden dabei helfen, den Schritt in die Container-Entwicklung zu gehen, und ihnen Einsatzmöglichkeiten zeigen.“
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(Bild: Storage-Insider)
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