Der weltweite Tag des Backups am 31. März soll Unternehmen daran erinnern, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Ransomware ihre Strategien zur Datensicherheit zu überdenken.
Unveränderliche und nicht löschbare Backups sowie schnelle Wiederherstellungsmöglichkeiten sind entscheidend für effektiven Schutz gegen Ransomware & Co.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Ransomware, die Daten durch Verschlüsselung unbrauchbar macht, ist eine der Hauptursachen für Datenverluste. Im Jahr 2024 wurden weltweit 5.414 Angriffe dieser Art gemeldet, was einem Anstieg von elf Prozent gegenüber 2023 entspricht. Die tatsächliche Zahl der oft sensiblen Vorfälle dürfte viel höher sein. 2025 könnte ein neues Rekordjahr für Ransomware-Angriffe werden. Unternehmen müssen daher proaktiv agieren, nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch im Zuge neuer Vorschriften zur Cyber-Resilienz.
Backup-Systeme waren in der Vergangenheit zwar eine Art Versicherung gegen Datenverlust, doch Hacker versuchen nun, auch die Backups unbrauchbar zu machen. Dies erschwert, verlängert und verteuert die Wiederherstellung. Angesichts kostspieliger Ausfallzeiten, die durch einen Ransomware-Angriff entstehen können, ist es für Unternehmen unerlässlich, Technologien und Prozesse einzurichten, um sich zu schützen.
Datensicherungen sind nach wie vor entscheidend, reichen aber nicht aus. Erst die Implementierung fortschrittlicher Datenschutzfunktionen hilft Unternehmen, besser auf Ransomware und andere Cyberangriffe vorbereitet zu sein und sich schnell davon zu erholen. Dies bedeutet, regelmäßige, unveränderliche und nicht löschbare Kopien von Daten zu erstellen und diese Backups schnell und in großem Umfang wiederherstellen zu können.
Zuverlässige, schnelle und garantierte Wiederherstellung
Ein unveränderliches und nicht löschbares Backup bedeutet, dass Datenkopien nicht verändert (z. B. verschlüsselt) oder gelöscht werden können, selbst mit den Zugangsdaten des Administrators. Dadurch sind Backups dieser Art im Falle eines Cyberangriffs wesentlich widerstandsfähiger und zuverlässiger.
Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, Daten so schnell wie möglich wiederherzustellen. Einige der fortschrittlichsten Flash-basierten Speicherlösungen erhöhen die Geschwindigkeit der Datenwiederherstellung erheblich. Die führenden Lösungen bieten bereits eine Wiederherstellungsleistung von bis zu mehreren hundert TB pro Stunde. Unternehmen können somit ihre Systeme innerhalb von Stunden – statt Wochen – wiederherstellen und mit nur minimalen Auswirkungen den Geschäftsbetrieb fortsetzen.
Die Fähigkeit, kritische Dienste schnell wiederherzustellen, ist in einigen regulierten Branchen mittlerweile obligatorisch. So ist zuletzt in diesem Bereich mit dem Digital Operational Resilience Act (DORA) eine weitere EU-Verordnung im Januar 2025 vollständig in Kraft getreten. Diese verlangt, dass kritische Bankensysteme im Katastrophenfall in weniger als zwei Stunden wiederhergestellt werden können. Mit herkömmlichen Datensicherungslösungen, die nie für eine schnelle Wiederherstellung konzipiert wurden, wäre dies nur sehr schwer zu erreichen.
Einige Storage-Hersteller bieten bereits Service Level Agreements (SLAs) für die Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen im Rahmen von STaaS-Leistungen (Storage-as-a-Service) an. Entsprechende SLAs garantieren eine saubere, betriebsbereite Speicherumgebung innerhalb weniger Stunden nach einem Angriff. Diese zusätzliche Sicherheitsebene hilft Unternehmen, den Geschäftsbetrieb schnellstmöglich fortzusetzen, selbst wenn ihr primärer Speicher seitens Behörden oder Cyberversicherungen für forensische Untersuchungen gesperrt ist.
Resilienz und Agilität zur Entschärfung der Bedrohungslage
Fred Lherault, Field CTO, EMEA/Emerging Markets, Pure Storage.
(Bild: Pure Storage)
Der World Backup Day ist eine gute Gelegenheit für Unternehmen, ihre Datensicherheit zu überdenken, zugunsten von mehr Resilienz und Agilität. Erforderlich sind jetzt Investitionen in eine zukunftssichere Infrastruktur und die Umsetzung eines robusten, modernen Datenschutzplans, der effiziente Prozesse zur Sicherung und Wiederherstellung von Daten umfasst. Nur so können Unternehmen die Bedrohungslage entschärfen, indem sie die Risiken von Cybersicherheitsverletzungen mindern und kostspielige Ausfallzeiten minimieren.
* Der Autor: Fred Lherault, Field CTO, EMEA/Emerging Markets, Pure Storage
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