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gesponsertWie macht man Datenhaltung nachhaltig? Nachhaltigkeit! Echt jetzt?

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Immer wenn Ressourcen knapp werden, kommt der Ruf nach Nachhaltigkeit auf. Doch wie soll man Nachhaltigkeit beim Speichern von Daten erreichen, wenn sie nachweislich stetig mehr werden?

Grüne IT bei Storage trotz steigender Datenmengen? Das geht!(Bild:  Datacore)
Grüne IT bei Storage trotz steigender Datenmengen? Das geht!
(Bild: Datacore)

Auf den ersten Blick scheint eine ständig wachsende Datenflut dem Grundgedanken von Nachhaltigkeit beim Datenspeicher aus reinen Mengengesichtspunkten direkt im Wege zu stehen. Jedoch lohnt es sich, dieses Thema etwas genauer zu durchleuchten: zum einen den Datenspeicher selbst und dann noch, was man unter Nachhaltigkeit versteht und wie man sie einsetzen kann.

Mit Software-Defined Storage zu mehr Nachhaltigkeit

Fangen wir mit dem Letztgenannten an. Hier mal ein Auszug der Beschreibung des Begriffs in Wikipedia: „Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung […] gewährleistet werden soll… “. Sicherlich hört sich das kompliziert an und ist in erster Linie auf Ökosysteme bezogen. Allerdings handelt es sich offenbar um ein Handlungsprinzip, das als solches durchaus auch auf andere Bereiche übertragen werden kann. Wenn man dazu nun etwas weiter forscht, erfährt man in unterschiedlichen Quellen, dass folgende Punkte einen wesentlichen Anteil haben, Nachhaltigkeit zu erreichen:

  • 1. Bedarfsgerechte Beschaffung
  • 2. Zukunftsorientierte Investition
  • 3. Effektive Ressourcennutzung
  • 4. Verwendung langlebiger Produkte
  • 5. Recycling
  • 6. Regelmäßiges Anpassen
  • 7. Upcycling
  • 8. Flexibilität

Gut, dass man nur das kauft, was man benötigt – nicht ‘darf’s auch ein bisschen mehr sein‘ – oder beim Kauf schon an zukünftige weitere Nutzungsmöglichkeiten denkt, dürfte kaum Jemandem neu sein. Dazu zählen sicher auch, die vorhandenen Ressourcen vollständig zu nutzen und darauf zu achten, dass es sich um langlebige Produkte handelt. Häufig etwas weniger beachtet, aber dennoch bekannt ist das Recycling. Speziell im IT-Umfeld gibt es zum Recycling bereits seit vielen Jahren Regelungen und Zertifizierungen für die Wiederverwendung von elektronischen Bauteilen.

Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass bei dieser Form des Recyclings die ursprüngliche Ressource in der Regel in Einzelteile zerlegt wird und dann nur einige Einzelelemente anderweitig wiederverwendet werden. Regelmäßiges Anpassen, sprich bedarfsgerechtes Erweitern und Verkleinern, ist zwar bekannt, wird aber oft weniger beachtet, da speziell das Verkleinern technisch schwierig und von Herstellern ungewollt ist. Dann kommt schon das neue Schlagwort des Upcyclings. Dabei sollen Ressourcen mit limitiertem Funktionsumfang für anspruchsvollere Einsatzgebiete genutzt werden. Als Beispiel dazu kann man sich Möbel aus alten Paletten vorstellen. Am Ende der Liste findet man eines der ältesten aller Credos, nicht nur im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit: Flexibilität, um immer wieder neu und anders agieren und reagieren zu können.

Auf den Datenspeicher übertragen bedeuten die Punkte:

  • 1. Bedarfsgerechte Beschaffung
    Direkt nur das zu kaufen, was man an Menge und Funktionsumfang des Speichers wirklich benötigt. Wichtig hierbei ist, dass Sie Ihren Speicher später granular, aber möglichst ohne Einschränkungen – z.B. Chassis Größen, Anzahl Chassis oder Datendienste – ausbauen können.
  • 2. Zukunftsorientierte Investition
    Der Speicher Ihrer Wahl sollte leicht auf innovative technische Weiterentwicklungen im Speicherumfeld anpassbar sein. Nur so können Sie ohne größeren Aufwand neue Möglichkeiten auch im Nachhinein für sich nutzen.
  • 3. Effektive Ressourcennutzung
    Damit ist gemeint, Daten beliebig zwischen den oftmals unterschiedlichen Speicher-Ressourcen und idealerweise im laufenden Betrieb verschieben zu können. Das ermöglicht Ihnen, jedes verfügbare Speichermedium stressfrei einbinden und vollständig auslasten zu können.
  • 4. Verwendung langlebiger Produkte
    Bereits beim Kauf zu berücksichtigen, dass die Datendienste – das Hauptmerkmal eines jeden guten Datenspeichers – auch langfristig nutzbar sind. Das sollte weit über die Dauer des sogenannten Hardware-Lifecycles, der typischerweise um die 3-5 Jahre liegt, hinausgehen.
  • 5. Recycling
    Einfach über die zuvor erwähnte Restverwertung hinausdenken. Was könnte man mit dem Speicher machen, wenn er als z.B. als 2er-HA-Cluster gekauft wurde und dann ein System defekt ist? Sie sollten den noch gut funktionierenden Speicher komplett für andere Zwecke weiter nutzen können.
  • 6. Regelmäßiges Anpassen
    Zusätzlich zum Erweitern sollte auch ein späteres Verkleinern – technisch und auf die Kosten bezogen – möglich sein. Dadurch können Sie Ihren Speicher an die sich ändernden tatsächlichen Anforderungen regelmäßig anpassen.
  • 7. Upcycling
    Günstige Speicher oder HDDs/SSDs in Servern verfügen meistens nicht über ausreichende Datendienste – beispielsweise zum Schutz der Daten. Die Option, Ihre Speicherkapazität nachträglich mit hochwertigen Datendiensten zu versehen, erlaubt Ihnen, sie auch für anspruchsvollere Aufgaben einzusetzen als ursprünglich angedacht.
  • 8. Flexibilität
    Ihr Speicher sollte nicht nur für Anwendung A, B oder C verwendbar, sondern auch darüber hinaus flexibel einsetzbar sein. Falls Sie zum Beispiel das Betriebsmodell ändern möchten, trägt eine leichte Anpassbarkeit zu mehr Nachhaltigkeit bei, da Sie dann Ihre vorhandenen Speicherressourcen trotzdem weiter nutzen können.

Stellt sich nur noch die Frage: wer oder was kann das ermöglichen? Und dann ist da noch das Datenwachstum, das eigentlich nach immer mehr Speicher ruft.

Betrachtet man den reinen Speicherplatz, so hilft uns dankenswerterweise die technische Entwicklung bei Festplatten (HDDs) und Solid State Drives (SSDs). Bei nahezu gleichem Stromverbrauch, Materialaufwand, Platzbedarf und Lebensdauer hat sich deren Kapazität in den letzten Jahren verzehnfacht. Und auch die absehbaren Weiterentwicklungen lassen hoffen, dass sich dies fortsetzen wird.

Kommen wir noch zum Wesentlichen: die 8 Punkte für mehr Nachhaltigkeit lassen sich vollumfänglich durch eine Abstrahierung des reinen Speicherplatzes von den Datendiensten erreichen. Als sogenannte Speicher Virtualisierung ist dieses Vorgehen bereits seit über 20 Jahren in tausenden von Kundeninstallationen erfolgreich etabliert. Sie arbeitet ähnlich wie die bekannte und heute aus der IT nicht mehr wegzudenkende Server Virtualisierung. Jedoch werden die Ressourcen nicht nur pro Server bzw. Speicher virtualisiert, sondern alle verfügbaren Speicherressourcen, egal ob lokale Platten, JBODs oder Systeme beliebiger Hersteller, werden als logische Einheit zusammengefasst und mit hochwertigen Datendiensten versehen. So können Sie Daten im laufenden Betrieb und ohne Beeinträchtigung Ihrer SLAs wahlfrei verschieben, guten Gewissens jeden noch so einfachen Speicher für anspruchsvolle Aufgaben einsetzen und natürlich nach Belieben skalieren. Letzteres beinhaltet auch das Verkleinern. Die aktuelle Bezeichnung dieser Abstraktion ist Software-Defined Storage (SDS), die ausschließlich für reine Softwarelösungen zutreffend ist.

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