Mobile-Menu

Pure Storage: Ziele der neuen Deutschlandchefin Nachhaltigkeit wälzt den Storage-Markt um

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

KI und Nachhaltigkeit: Mit diesen Themen möchte Pure Storage weiter wachsen. Weitere Faktoren sind die eigene technologische Entwicklung, innovative Vertriebsmodelle und die Customer-First-Firmenkultur, so die neue Deutschland-Chefin Elke Steinegger.

„Let’s paint it orange“ ist das Motto von Elke Steinegger, seit Januar Deutschland- und Österreich-Chefin bei Pure Storage. Orange ist die Corporate-Farbe des Herstellers, die in den Rechenzentren dominieren soll.(Bild:  Pixel Matrix - stock.adobe.com)
„Let’s paint it orange“ ist das Motto von Elke Steinegger, seit Januar Deutschland- und Österreich-Chefin bei Pure Storage. Orange ist die Corporate-Farbe des Herstellers, die in den Rechenzentren dominieren soll.
(Bild: Pixel Matrix - stock.adobe.com)

Pure Storage hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen: Das 2009 gegründete Unternehmen ist einer der Pioniere sowohl bei All-Flash-Storage als auch bei Subscriptions-basierten Vertriebsmodellen. Mit Evergreen bot das Unternehmen schon früh ein Modell für kontinuierliche Kapazitäts- und Controller-Updates und mit Evergreen//One seit 2020 ein Storage-as-a-Service-Modell für die hybride Cloud. Der Vertrieb erfolgt dabei ausschließlich über den Channel. Eine Stärke des Unternehmens sind dabei sowohl die eigene Hard- und Software-Entwicklung als auch die Entwicklung von Vertriebsmodellen, wie Elke Steinegger betont. Sie hat Anfang Januar die Position als Regional Vice President Germany and Austria eingenommen.

Elke Steinegger ist seit Januar Regional Vice President Germany and Austria bei Pure Storage.(Bild:  Pure Storage)
Elke Steinegger ist seit Januar Regional Vice President Germany and Austria bei Pure Storage.
(Bild: Pure Storage)

Als Grund für den Wechsel zu Pure Storage nennt die Managerin neben der für sie attraktiven Firmenkultur die Entwicklung von Pure Storage vom klassischen Hardware-Hersteller zu einem Platform-as-a-Service-Technologie-Unternehmen. „Wir bieten alles aus einer Hand“, erklärt Steinegger dazu. Und dieser Weg sei erfolgreich. Laut den letzten IDC-Zahlen sei die Firma in Deutschland um 8 Prozent gewachsen, während der Storage-Markt insgesamt um 10 Prozent nachgegeben habe. In Österreich sei der Unterschied mit 28 Prozent Wachstum für Pure Storage bei gleichzeitig minus 23 Prozent für den Gesamtmarkt sogar noch gravierender ausgefallen. Ein Umsatztreiber sei dabei die Weiterentwicklung der Subscriptions-Modelle gewesen. Der Abo-Anteil liege inzwischen bei gut 40 Prozent und sei auf dem Weg zur Verdoppelung.

Das Unternehmen hat in den letzten Monaten zudem eine ganze Reihe neuer SLA-Garantien herausgebracht. Eine davon verspricht den Kunden die Übernahme von Kosten für Strom und Rackspace, wenn die garantierten Watt pro TiB oder TiB pro Rack nicht erreicht werden. Die Garantien decken einen Punkt ab, der für Pure Storage immer mehr ins Zentrum rückt: „Das Thema Nachhaltigkeit wird den Storage-Markt revolutionieren“, erklärt Steinegger dazu. Mit seinen eigenen Flash-Modulen erreicht Pure Storage eine sehr hohe Speicherdichte und damit einen geringen Platzbedarf im Datacenter. So müssen angesichts massiv steigender Datenmengen weniger Ressourcen für Erweiterung oder Neubau von Rechenzentren aufgewendet werden. Zudem seien die Pure-Storage-Systeme mit QLC-Speicher im Vergleich zu HDD- oder Hybrid-Systemen sehr sparsam. Der Stromverbrauch spiele bei Ausschreibungen eine große Rolle, vor allem bei öffentlichen Auftraggebern.

KI als Wachstumstreiber

Die Künstliche Intelligenz sieht die Managerin als weiteren Wachstumstreiber für Pure Storage und deren Partner. „KI wird zum Dauerbrenner“, prognostiziert Steinegger und verweist auf die enge Zusammenarbeit mit Nvidia in diesem Sektor. Die AIRI-Lösung kombiniert Nvidia-DGX-Systeme mit A100- oder H100-GPUs, Nvidia-Switches und ein Flashblade//S-Storage-System von Pure Storage in einem Rack. Das soll für Unternehmen, die Daten für das Training von Modellen nicht außer Haus geben wollen oder können, die optimale Lösung sein. Die Pure-Storage-Deutschland-Chefin sieht dabei nicht nur Großunternehmen als Kunden, sondern auch Mittelständler.

Generell will Steinegger gemeinsam mit dem Channel für Wachstum im Mittelstand sorgen und setzt dabei auf Midrange-Systeme wie Flasharray//E und Flashblade//E sowie Flasharray//C. „Innovation im Mittelstand forcieren“ ist dabei das Ziel.

(ID:49948231)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Data-Storage und -Management

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung