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OST-PST-Konverter: lokale Exchange-Daten sichern und wiederherstellen Offline-Cache-Dateien zu PST-Dateien konvertieren

Von Thomas Joos 3 min Lesedauer

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Beim Einsatz von Exchange oder Exchange Online in Microsoft 365 legt Outlook lokal eine Cache-Datei an, in der sich die Daten des Postfachs befinden. Dazu gehören die E-Mails, Kalenderdaten, Kontakte und die anderen Objekte im Postfach. Mit dem OST-PST-Konverter von Stellar können diese versteckten Daten zu PST-Dateien konvertiert werden.

Der Stellar OST-PST-Konverter erlaubt es, nach Offline-Cache-Daten von Outlook-Postfächern zu suchen und diese in nutzbare PST-Dateien umzuwandeln.(Bild:  Joos - Stellar)
Der Stellar OST-PST-Konverter erlaubt es, nach Offline-Cache-Daten von Outlook-Postfächern zu suchen und diese in nutzbare PST-Dateien umzuwandeln.
(Bild: Joos - Stellar)

Mit dem OST-PST-Konverter von Stellar lassen sich die OST-Dateien liegenden lokalen Offline-Cache-Daten von Exchange und Exchange Online zu PST-Dateien konvertieren. Dadurch können Anwender die Daten in ihren OST-Dateien für Outlook und andere Tools einfacher lesbar machen. Es ist in diesem Zusammenhang sogar möglich, Daten aus verschlüsselten OST-Dateien wiederherzustellen. Mit dem Tool lassen sich konvertierte E-Mails in die Formate PST, MSG, EML, RTF, HTML und PDF umwandeln. Das Tool lässt sich mit allen Outlook-Versionen einsetzen und erhält beim Konvertieren die komplette Ordnerstruktur, sodass Benutzer sich nach der Umwandlung auch zurechtfinden.

Neben Exchange-Postfächern kann der Stellar OST-PST-Konverter auch OST-Dateien anderer Postfächer konvertieren, die in Outlook angelegt sind. Dadurch können Benutzer aber auch Administratoren schnell und einfach Daten wiederherstellen, wenn kein Zugriff mehr auf das Online-Postfach besteht. Der Konverter wandelt die OST-Dateien dazu nicht nur in PST-Dateien um, sondern öffnet die PST-Dateien auch gleich, um deren Inhalt anzuzeigen und wiederherzustellen.

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Wenn Outlook nicht mehr auf Exchange oder Microsoft 365 zugreifen kann

Der OST-PST-Konverter von Stellar ist vor allem eine große Hilfe, wenn Outlook nicht mehr auf Exchange oder Exchange Online zugreifen kann. Denn auch dann sind noch die meisten Daten in der lokalen OST-Datei gespeichert. Der Konverter kann dabei helfen, diese wieder nutzbar zu machen, indem er die OST-Datei in eine PST-Datei umwandelt. Diese können Anwender unproblematisch mit Outlook öffnen, auch ohne Verbindung zu Exchange oder Microsoft 365 und Exchange Online. Außerdem kann das Tool ideal dafür sein, Migrationen zu neuen Exchange-Versionen oder von lokalen Exchange-Servern zu Microsoft 365 durchzuführen.

Defekte OST-Dateien reparieren

Ein weiteres Einsatzgebiet für den OST-PST-Konverter ist das Reparieren defekter OST-Dateien mit anschließender Konvertierung zu PST-Dateien. Mit dem Konverter können Anwender lokale Daten retten, wenn Exchange abgestürzt ist oder Postfächer verloren gegangen sind. Diese Daten lassen sich aus dem Backup zwar oft wiederherstellen, aber mit dem Konverter geht das wesentlich unkomplizierter und schneller.

OST-PST-Konverter in der Praxis

Nach dem Start kann der OST-PST-Konverter den PC nach Outlook-Profilen durchsuchen und die OST-Dateien dadurch automatisch finden. Standardmäßig befinden sich die Dateien im Verzeichnis „C:\Users\<Benutzername>\AppData\Local\Microsoft\Outlook“. Hier legt Outlook für jedes Postfach, das verbunden wird, eine OST-Datei an. Um die Dateien zu konvertieren, ist es also nicht notwendig, die Profile zu finden, sondern Admins können die OST-Dateien auch auf anderen Rechnern zu PST-Dateien konvertieren. Um eine OST-Datei zu kopieren, darf diese nicht mit Outlook verbunden und Outlook nicht gestartet sein.

Sobald die Datei im OST-PST-Konverter geöffnet ist, kann sie mit „Konvertieren“ in eine PST-Datei umgewandelt werden. Der Vorgang dauert einige Sekunden. Danach zeigt der Konverter den Inhalt der Datei im Fenster an, sodass Anwender Mails, Kontakte und andere Daten extrahieren können. Dazu reicht ein Rechtsklick auf das Objekt. Im Kontextmenü ist es möglich, die Daten in verschiedene Formate zu exportieren. Um spezielle E-Mails wiederherzustellen, bietet der OST-PST-Konverter mit der Schaltfläche „Nachricht suchen“ außerdem die Möglichkeit, die OST-/PST-Datei nach bestimmten Inhalten zu durchsuchen. Oben rechts können Anwender zwischen verschiedenen Sprachen umschalten, sodass das Tool auch international eingesetzt werden kann.

Der Konverter arbeitet ohne Dateigrößenbeschränkungen und schließt Konvertierungen schnell ab. Sobald die OST-Dateien konvertiert sind, gibt das Tool einen detaillierten Einblick in das Postfach. Dazu gehören auch Ordner, Kalender, Notizen, Journale, Aufgaben und andere Daten, die Outlook in der OST-Datei speichert. Diese Daten sind im linken Fensterbereich dargestellt. Durch Auswahl der Objekte lassen sich die Daten wiederherstellen.

Große Dateien lassen sich bei der Konvertierung aufteilen. Kleinere PST-Dateien sind einfacher zu handhaben, da sie sich schneller importieren lassen und Outlook damit besser zurechtkommt. Die Technician Edition bietet direkten Export zu Microsoft 365. Dazu kommt die Stapelkonvertierung von OST-Dateien. Es lassen sich daher mehrere OST-Dateien importieren, was auch bei Migrationen sinnvoll ist.

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PST-Dateien speichern

Für verschiedene Funktionen, wie beispielsweise das Speichern von PST-Dateien, ist die kostenpflichtige Version von OST-PST-Konverter notwendig. Das Tool gibt es in den Editionen Corporate (79 Euro), Technician (149 Euro) und Toolkit (199 Euro). Die Unterschiede der Editionen sind auf der Produktseite zu finden. Reicht die kostenlose Version nicht aus, ist die Corporate-Edition meistens ausreichend. Über „Extras -> Update-Assistent“ kann das Tool aktualisiert werden.

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