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Symplivity versus VMware

Omnicube skaliert besser, Evo:Rail ist integrativer

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Simplivity Omnicube

Die Installation von Omnicube ist mit einem halben Tag etwas aufwändiger als die von EVO:Rail. Denn: Omnicube hält deutlich mehr RZ-Funktionen bereit. Zum Umfang gehören neben dem softwaregesteuerten Rollout und Betrieb von VMs auf Basis von VMware auch Backup, Deduplizierung und Kompression, Replikation, WAN-Optimierung und ein Cloud-Gateway.

Lieber Omnicube oder EVO:Rail?
Lieber Omnicube oder EVO:Rail?
(Bild: © Jürgen Fälchle - Fotolia)

Jeder Omnicube vereint Server, Speicher und Netzverbindungen zu einem Rechnerknoten. Die Omnicubes lassen sich über Ethernet zu standortübergreifenden Pools von x86-Servern zusammenschließen. Die Verwaltung erfolgt aus dem VMware vCenter heraus.

Das System deckt mit den drei Modellreihen „CN2200“, „3000“ und „5000“ alle CPU- und Storage-Anforderungen ab: vom für kleinere Workloads und Außenstellen konzipierten Einstiegsmodell mit 8,4 Terabyte Speicherplatz (HDD und SSD) bis zur Highend-Version, die mit bis zu 24 CPU-Cores und 30 Terabyte Storage ressourcenhungrige Anwendungen wie ERP-Systeme bedient.

Im Vergleich mit der VMware-Technik

Omnicube skaliert Server-basiert und somit granularer als EVO:Rail. Bestehende ESXi Server lassen sich einfach in den Verbund mit aufnehmen.

Dies eröffnet flexible Einsatzmöglichkeiten, wie die bereits von der CEMA erfolgreich realisierten Projekte zeigen. Anwender können ein preisgünstiges Aktiv-Aktiv-Cluster mit transparentem Failover einrichten. Oder sie können auch einen zentralen Omnicube-Verbund betreiben, das firmenweit die Backupdaten speichert, beispielsweise von verteilten Omnicubes aus Zweigstellen.

Ein weiterer Vorteil ist die effiziente Architektur. Sämtliche Daten werden bei der ersten Aufnahme direkt im Arbeitsspeicher dedupliziert, komprimiert und dauerhaft als feingranulare 4 bis 8 KByte Blöcken vorgehalten. Das ist ein Riesenvorteil, wenn es darum geht, Daten zwischen Rechenzentren zu replizieren oder Anwendungen und Daten zentral an Außenstellen bereitzustellen, da sie stets dedupliziert bleiben.

Bei einer VDI muss beispielsweise nur eine vollständige Desktop-Kopie effektiv gespeichert werden. Anwender profitieren somit von einem geringen Speicherplatz- und Bandbreitenbedarf bei einer hohen Systemverfügbarkeit und Performance.

* Jens Festag ist Senior Consultant und Experte für hyperkonvergente Lösungen beim IT-Dienstleister CEMA AG.

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