Oracle stellt seine Datenbank auch als „Express Edition“ kostenlos zur Verfügung. Die Installation kann auf Windows, Linux und innerhalb des Windows-Subsystems für Linux erfolgen. Wir zeigen die Vorgehensweise.
Die Oracle-Datenbank kann in der „Express Edition“ auf Windows-10/11- und Linux-Systemen installiert werden.
Um eine Test- und Entwicklungsumgebung für Oracle-Datenbanken aufzubauen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mit der kostenlosen Express Edition, die Oracle zum Download für Windows und Linux bereitstellt, kann eine solche Umgebung schnell und einfach errichtet werden. Die Installation der kostenlosen Datenbank ist neben Linux auch auf Windows 10/11 möglich.
Installation von Oracle Database XE auf Windows, Linux und in WSL 2.0
Generell kann bei der Installation von Oracle Database XE auch auf Oracle Linux gesetzt werden. Oracle stellt dieses Betriebssystem ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Da Oracle Linux auch für das Windows-Subsystem für Linux 2.0 (WSL) bereitsteht, ist es außerdem möglich, eine Oracle-Linux-Installation innerhalb von Windows 11 über das WSL durchzuführen und hier Oracle Database XE zu installieren.
Für die Installation von Oracle Database XE auf Windows 10/11 oder Windows Server 2016/2019 können die Installationsdateien direkt bei Oracle heruntergeladen werden. Hier stehen auch die Installationsdateien für Linux zur Verfügung, wenn die Inbetriebnahme nicht mit den RPM-Paketen durchgeführt werden kann.
Für die Installation auf Windows-Rechnern kann nach dem Download zunächst das Archiv extrahiert werden. Wichtig ist, dass auf dem Computer noch keine Umgebungsvariablen oder Systemdienste von vorhergehenden Installationen existieren. Ansonsten kann es passieren, dass die Installation mit einem Fehler abbricht. Für die Installation von Oracle Database Express Edition auf einem Computer muss der Benutzer ein direktes Mitglied der lokalen Administratorgruppe sein. Ist das bei dem aktuellen Benutzer nicht möglich, kann es sinnvoll sein, einen lokalen Benutzer auf dem Computer anzulegen und diesen direkt in die lokale Administratorgruppe aufzunehmen. Das kann zum Beispiel über „lusrmgr.msc“ erfolgen.
Das Installationsprogramm kann in diesem Fall dann auch mit „runas“ gestartet werden, zum Beispiel:
In der neuen Befehlszeile rufen Sie danach das Installationsprogramm der Oracle-Datenbank auf. Im Assistenten werden zunächst verschiedene Angaben vorgenommen und die Voraussetzungen installiert. Auch das Kennwort für den Zugriff auf die Datenbank durch die Benutzer „SYS“, „SYSTEM“ und „PDBADMIN“ wird im Rahmen der Installation über den Assistenten festgelegt. Auf der Zusammenfassungsseite erscheinen noch einmal alle Informationen zur Installation, und mit „Installieren“ beginnt der eigentliche Vorgang. Der Vorgang kann durchaus 20 bis 30 Minuten oder auch länger dauern. Das hängt natürlich von der Leistung der eingesetzten Hardware oder VM ab. Abhängig von der Konfiguration erscheinen noch Meldefenster der Windows-Firewall. Hier sollte der Zugriff für die Datenbanken zugelassen werden.
Danach erscheint eine weitere Zusammenfassung mit den Verbindungsdaten zur Datenbank. Auch die notwendigen Clients für die erste Verbindung zur Datenbank sind auf dem Computer bereits verfügbar. Die Verbindung kann zum Beispiel über „SQL Plus“ erfolgen.
Oracle Database XE auf Oracle Linux und im Windows-Subsystem für Linux installieren
Für die Installation von Oracle Database XE auf Oracle Linux oder im Windows-Subsystem für Linux müssen zunächst noch Vorbereitungen getroffen werden. Generell sollten die Editionen bei herkömmlichen Installationen oder im WSL zunächst auf den aktuellen Stand gebracht werden. Das erfolgt in Oracle Linux 8.x mit dem Befehl:
sudo dnf update && sudo dnf upgrade
Erfolgt die Installation von Oracle Database XE auf Oracle Linux 7.x, kann das Basisbetriebssystem mit dem folgenden Befehl auf den neuesten Stand gebracht werden:
sudo yum update && sudo yum upgrade
Danach können in Oracle Linux die Voraussetzungen für Oracle Database XE installiert werden. Das erfolgt mit:
Sobald die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, ist es möglich, mit Client-Tools auf die Oracle Database zuzugreifen. Das kann zum Beispiel über SQL Plus erfolgen. Das Befehlszeilentool wurde mit der Installation von Oracle Database XE bereits auf dem Computer installiert. Zum Verbindungsaufbau mit der Datenbank wird hier zunächst der Benutzername „/as sysdba“ eingegeben. Alternativ kann auch eine Anmeldung mit „system“ und dem Kennwort erfolgen, das bei der Installation bereits angegeben wurde. Eine Liste der aktuell verfügbaren Datenbanken kann mit dem folgenden Befehl abgefragt werden:
Stand: 08.12.2025
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select name from v$pdbs;
Werden die Datenbanken erfolgreich angezeigt, hat die Verbindung funktioniert, und die Installation ist abgeschlossen.
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