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Workshop - Die Mini-SAS-Schnittstellentechnik, Teil 2

Pay as you grow und Ausfallsicherheit sind gut mit SAS-Topologien umsetzbar

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SAS-Switches vereinfachen Storage-Subsystem-Architekturen

Mit den Fortschritten bei SAS-Architektur und -Leistung wird SAS tiefer in die Unternehmens-Architektur eindringen. Wie bei den Expandern zu sehen ist, erreichen SAS-Systeme durch den Wunsch, auf größere und umfassendere Topologien zu skalieren, neue Komplexitätsgrade.

Eine Alternative zum Kaskadieren von Expandern besteht darin, SAS-Expander-Komponenten zu verwenden, um Switching-Elemente auf Systemebene zu bauen.

Diese SAS-Switches bieten einen Fokuspunkt in der Architektur für das Management komplexer SAS-Domänen und machen es dadurch Storage-OEMs, Systemintegratoren und Endanwendern leichter, große Storage-Installationen zu warten und zu managen.

Diese relativ neue Konfigurationsmöglichkeit von SAS nutzt existierende SAS-Komponenten und funktioniert sie lediglich so um, dass Wartung, Benutzung und Verwaltung durch die Kunden einfacher werden. Da SAS-Architekturen immer größer skalieren, werden Switches zunehmend wichtiger werden (siehe Abb. 15).

SAS-Switches erleichtern die Zusammenfassung und gemeinsame Nutzung mehrerer Storage-Geräte für bzw. durch mehrere Server. (Archiv: Vogel Business Media)

Abb. 15: SAS-Switches erleichtern die Zusammenfassung und gemeinsame Nutzung mehrerer Storage-Geräte für bzw. durch mehrere Server.

Die SAS Advanced Connectivity Roadmap eröffnet neue Einsatzgebiete

Die Branche tendiert zu großen SAS-Implementierungen mit Tausenden von Laufwerken, mehreren Ebenen von SAS-Expandern, zentralen SAS-Switches (allesamt mit Failover-Clustering), Servervirtualisierung und Blade-Prozessorkomplexen.

Diese Erweiterungen beginnen allmählich, die einfachen SAS-Verkabelungen und Konnektoren-Konstrukte zu belasten, die während der ersten beiden SAS-Generationen vorherrschten. Der Markt verlangt ständig mehr von der SAS-Verbindung, um immer komplexere Storage-Systeme zu bedienen.

Der Bedarf, diese großen Topologien zu managen, dominiert die Zukunftsdebatten von SAS. Wichtig ist aber auch den damit verbundenen Bedarf an wesentlich höhere Kabellängen zu befriedigen.

Die SAS-Gemeinschaft hat auf die folgenden Forderungen mit der Advanced Connectivity Roadmap reagiert:

Besseres Verbindungssystem (verglichen mit Mini-SAS)

  • Doppelt so dicht wie Mini-SAS, um höhere Portdichten zu unterstützen
  • Elektrisch verbessert – weniger Übersprechen, besseres Signal-Rausch-Verhältnis, bessere passive Signalübertragung
  • Unterstützung für aktive Verkabelung (Kupfer- und Optikkabel) (Mini-SAS unterstützt nur aktive Kupferverkabelung für SAS-600)
  • Unterstützung für Kabelanlagenmanagement (bei Mini-SAS nicht vorhanden)

Größere Distanzen (aktive Kupferverkabelung bis 20 m, optisch bis 100 m)

  • Ermöglicht mehr Verbindungen von Gerät zu Gerät, von Servern zum Storage und von Rack zu Rack
  • Mehr Implementierungsoptionen – flexiblere Installationen und Systemkonfigurationen
  • Bessere Skalierbarkeit – mehr Laufwerke, mehr Storage, mehr Kapazität

Verwaltete Konnektivität (Verbindungserkennung und Kabelmanagement)

  • Bessere Wartbarkeit
  • Höhere Zuverlässigkeit
  • Niedrigere Gesamtbetriebskosten – senkt die Kosten für Fehlerisolierung und Wartung

Vereinheitlichte Konnektivität (klare, einheitliche Roadmap für die breite Annahme durch den Markt)

  • Identische Verbindungsprotokolle für 6Gb/s (aktiv und passiv) und 12Gb/s (aktiv und passiv)
  • Einheitliches Management für alle Verbindungsarten
  • Einheitliches Schema für Port-Management und Port-Skalierung

Den dritten und letzten Teil veröffentlichen wir am 30. August.

zum Autor und zum Artikel:

Harry Mason ist Director, Industry Marketing bei LSI.

Dieser Artikel beruht auf einem Whitepaper von Harry Mason unter Mitarbeit von Jay Neer, Advanced Technical Marketing Manager, Industry Standards, Molex

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