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Datenspeicher Raspberry Pi präsentiert eigene SSD

Von Margit Kuther 2 min Lesedauer

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Damit Entwickler aus dem Raspberry Pi 5 das Beste herausholen können, hat Raspberry Pi Trading eine Reihe von NVMe-SSDs unter der Marke Raspberry Pi vorgestellt. Diese sind sowohl einzeln als auch im Paket mit dem M.2 HAT+ als gebrauchsfertige SSD-Kits erhältlich.

Raspberry-Pi-SSD: huckepack auf einem Raspberry Pi 5 mit  M.2 HAT+.(Bild:  Raspberry Pi Foundation)
Raspberry-Pi-SSD: huckepack auf einem Raspberry Pi 5 mit M.2 HAT+.
(Bild: Raspberry Pi Foundation)

Als Raspberry Pi Trading – der eigenständig agierende, für den Verkauf der Raspberry-Produkte zuständige Teil der gemeinnützigen Raspberrry Pi Foundation – vor fast einem Jahr den Raspberry Pi 5 auf den Markt brachte, wurde vermutet, die Anwender würden sich am meisten über die dreifache Leistungssteigerung gegenüber dem Raspberry Pi 4 von 2019 freuen. „Aber sehr schnell wurde klar, dass es die anderen neuen Funktionen waren – der Netzschalter und der PCI-Express-Anschluss –, welche die Fantasie der Menschen beflügelt haben“, so Eben Upton, Chief Executive Raspberry Pi Trading.

„Der beliebteste Anwendungsfall für den PCI Express-Anschluss des Raspberry Pi 5 ist jedoch der Anschluss einer NVMe-Solid-State-Disk (SSD). SSDs sind schnell; schneller sogar als SD-Karten der A2-Klasse. Wer die kompromisslose Leistung anstrebt, sollte das Raspberry-Pi-Betriebssystem auf einer SSD ausführen, und Raspberry Pi-SSDs sind die perfekte Wahl“, so Upton weiter.

Obgleich die PCIe-Lane des Raspberry Pi offiziell nur für PCIe-2.0-Geschwindigkeit freigegeben ist, ist sie laut Raspberry Pi inoffiziell aber auch PCIe-Gen-3-konform und damit für Übertragungsraten bis maximal ein Gigabyte pro Sekunde geeignet. Das 256-GB-Einstiegslaufwerk kostet 30 US-Dollar einzeln oder 40 US-Dollar als Kit; der große Bruder mit 512 GB kostet 45 US-Dollar einzeln oder 55 US-Dollar als Kit. Beide Speicherkapazitäten bieten eine Lese- und Schreibleistung von mindestens 4 KB mit 40.000 IOPS beziehungsweise 70.000 IOPS. Die 256-GB-SSD und das SSD-Kit sind ab sofort erhältlich, während die 512-GB-Varianten vorbestellt werden können und bis Ende November ausgeliefert werden.

Wichtig: Die Raspberry-Pi-SSD erfordert einen separat erhältlichen Raspberry-Pi-5-kompatiblen M.2-Adapter wie den Raspberry Pi M.2 HAT+.

Die Spezifikationen im Detail

  • Spezifikationen der 256 GB NVMe
  • 40k IOPS (4 kB zufällige Lesevorgänge)
  • 70k IOPS (4 kB zufällige Schreibvorgänge)
  • 512GB NVMe
  • 50k IOPS (4 kB zufällige Lesezugriffe)
  • 90k IOPS (4 kB zufällige Schreibzugriffe)
  • Formfaktor M.2 2230
  • Entspricht dem PCIe-Gen-3-Standard
  • NVMe-1.4-Registerschnittstelle und Befehlssatz

 (mk)

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal ELEKTRONIKPRAXIS erschienen.

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