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Relationale und NoSQL-Datenbanken laufen häufig parallel Redgate untersucht den Einsatz diverser Datenbanksysteme

Quelle: Pressemitteilung Redgate Software 2 min Lesedauer

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Eine weltweite Unternehmensbefragung zeigt, dass IT-Teams die zunehmende Datenflut regulär durch den parallelen Einsatz verschiedener Datenbankplattformen flexibel kanalisieren. Dabei steigen jedoch jährlich Bedenken über Datensicherheit und Datenschutz, KI-Risiken und mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten.

Der Redgate-Report zeigt: Unternehmen sind bereit, verschiedene Datenbanksysteme gleichzeitig einzusetzen, Herausforderungen und Bedenken nehmen aber zu.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Der Redgate-Report zeigt: Unternehmen sind bereit, verschiedene Datenbanksysteme gleichzeitig einzusetzen, Herausforderungen und Bedenken nehmen aber zu.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Vielfalt von Daten, die Unternehmen verarbeiten, nimmt kontinuierlich zu, genauso wie Anforderungen bei Datenmanagement, Sicherheit und Datenschutz steigen. Eine weltweite Befragung von IT-Teams hat gezeigt, dass Unternehmen diese Vielfalt regulär mit dem gleichzeitigen Einsatz verschiedener Datenbankplattformen bewältigen.

Verschiedene Anwendungsgebiete und der Wunsch nach Flexibilität lassen Unternehmen auf den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Datenbankplattformen setzen.(Bild:  Redgate Software)
Verschiedene Anwendungsgebiete und der Wunsch nach Flexibilität lassen Unternehmen auf den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Datenbankplattformen setzen.
(Bild: Redgate Software)

Der „2025 State of the Database Landscape Report“ von Redgate, einem Anbieter von DevOps-Software für Datenbanken, hat ergeben, dass die Teams von drei Vierteln der Befragten zwei oder mehr Datenbankplattformen zugleich einsetzen, ein Viertel sogar mehr als vier. Aus Sicht der Verantwortlichen sprechen gute Gründe für den parallelen Einsatz mehrerer Systeme. Dies sind vor allem unterschiedliche Anwendungsanforderungen (62 Prozent der Befragten) und Wünsche nach mehr Flexibilität (42 Prozent), teils auch nach Kosteneinsparungen (34 Prozent).

Semistruktukturierte Daten verlangen andere Datenbanken

Traditionelle Datenbankplattformen wie Oracle und MySQL werden auch weiterhin bevorzugt zur Verwaltung von Finanz- und Kundendaten eingesetzt. Relationale Datenbanken eignen sich aber deutlich schlechter für die Speicherung semistrukturierter Daten aus diversen Quellen – von E-Mails und HTML-Code über Sensordaten von IoT-Geräten bis zu Bildern, Videos und Graphdaten aus verschiedenen sozialen Netzwerken.

Bei den Befragten hat sich mittlerweile eine kleinere Auswahl flexibler Datenbanksysteme etablieren können, etwa die spaltenorientierte Cloud-Datenbank Snowflake und die auf JSON-ähnliche Daten ausgelegte MongoDB. Auch die NoSQL-Datenbanken Elasticsearch mit Fokus auf Indexierung und Volltextsuche und Redis als In-Memory-Datenbank können sich behaupten.

Bedenken über Datenschutz und Sicherheit steigen

Der Einsatz heterogener Datenbanksysteme ermöglicht mehr Flexibilität; Hindernisse und Bedenken nehmen dabei jedoch jährlich zu. Zwischen den Befragten zählen mehr als die Hälfte den gestiegenen Schulungs- und Qualifikationsaufwand und die Komplexität der Datenintegration zu ihren größten Herausforderungen – signifikant mehr als noch 2023.

Deutlich steigt auch die Sorge um Datensicherheit – 38 Prozent der Respondenten sehen Sicherheitsrisiken als die größte Herausforderung beim Einsatz mehrerer Datenbankplattformen an, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. So besaßen 2024 auch 84 Prozent der teilnehmenden Firmen ein Konzept zum Umgang mit sensiblen Daten; 2023 waren es 21 Prozent weniger.

IT-Teams betonen Qualifikationsanforderungen und Komplexität der Datenintegration als Herausforderungen bei der Verwaltung unterschiedlicher Datenbanken.(Bild:  Redgate Software)
IT-Teams betonen Qualifikationsanforderungen und Komplexität der Datenintegration als Herausforderungen bei der Verwaltung unterschiedlicher Datenbanken.
(Bild: Redgate Software)

Während so 69 Prozent der befragten Teams den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zur Verwaltung mehrerer Datenbanksysteme erwägen, steigt auch das Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken. 61 Prozent der Befragten, ein Fünftel mehr als im Vorjahr, sehen die Gewährleistung von Datensicherheit und Datenschutz als größte Herausforderung bei dem Einsatz von KI.

Der „Redgate 2025 State of the Database Landscape Report“

Fast 2.500 Mitglieder von IT-Teams in verschiedenen Branchen haben Ende 2024 an der Befragung über die Datennutzung und den Datenbankeinsatz in ihren Unternehmen teilgenommen.

Dabei kamen 22 Prozent aus Tech-Unternehmen und 19 Prozent aus dem Finanzsektor. Die Studie wurde weltweit durchgeführt; die Hälfte der Befragten arbeitet in in Nord- und Südamerika, 35 Prozent im EMEA-Raum (Europe, Middle East & Africa), 15 Prozent in der Asien-Pazifik-Region.

Die Auswahlkriterien wurden nicht veröffentlicht.

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