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Speichertipp: Open-Source-Tool für die Datensicherung in Netzwerken Restic als flexibles Backup-Werkzeug

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Restic ist ein freies Backup-Werkzeug für Linux, Windows, macOS und BSD, das Geschwindigkeit, Sicherheit und Effizienz kombiniert. Es sichert Daten verschlüsselt, speichert nur veränderte Blöcke, vermeidet Dubletten und erlaubt flexible Backends von lokalen Verzeichnissen bis hin zu Cloud-Speichern.

Restic erstellt Backups in On-Prem-, Cloud- oder Netzwerkspeicherstrukturen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Restic erstellt Backups in On-Prem-, Cloud- oder Netzwerkspeicherstrukturen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Restic ist ein quelloffenes Backup-Programm, das plattformübergreifend funktioniert und auf Linux, Windows, macOS sowie BSD-Systemen eingesetzt werden kann. Die Software kombiniert eine einfache Bedienung mit hoher Performance und sicherer Datenhaltung. Backups lassen sich sowohl lokal als auch in Cloud-Umgebungen oder über Netzwerkspeicher ablegen. Der Ansatz, nur veränderte Datenblöcke zu sichern und Dubletten zu vermeiden, sorgt für Effizienz im Speicherverbrauch und Geschwindigkeit im täglichen Betrieb.

Schneller Einstieg mit Repository und Snapshot

Restic als Backup-Programm in der Befehlszeile nutzen.(Bild:  Joos – Restic)
Restic als Backup-Programm in der Befehlszeile nutzen.
(Bild: Joos – Restic)

Nach der Installation wird ein Repository erstellt, das als Container für die Sicherungen dient. Mit dem Befehl „restic init --repo /tmp/backup“ legt das Programm eine verschlüsselte Struktur an. Die Passwortabfrage ist zwingend, da alle Backups kryptografisch gesichert werden. Geht das Passwort verloren, sind auch die Daten unwiederbringlich verloren.

Ein erstes Backup kann mit „restic --repo /tmp/backup backup ~/work“ gestartet werden. Restic scannt dabei die Verzeichnisse, sichert die Dateien und legt einen Snapshot ab. Dieser dient als konsistenter Sicherungsstand und kann später gezielt wiederhergestellt oder durchsucht werden. Für die Wiederherstellung steht der Befehl „restic restore“ bereit; alternativ lässt sich mit „restic mount“ das Repository als virtuelles Dateisystem einhängen.

Flexible Backends für sichere Speicherung

Ein Backup auf derselben Maschine ist wenig belastbar, daher unterstützt Restic eine große Auswahl an Backends. Neben lokalen Verzeichnissen können Sicherungen über sftp auf entfernte Server übertragen oder in einen dedizierten REST-Server geschrieben werden. Darüber hinaus sind Anbindungen an Amazon S3, Microsoft Azure Blob Storage, Google Cloud Storage, Backblaze B2 und OpenStack Swift verfügbar. Für weitere Dienste bietet das rclone-Backend eine Schnittstelle, sodass auch weniger verbreitete Speicherlösungen eingebunden werden können.

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