AndroidDrive macht den Dateiaustausch zwischen Smartphone und PC so einfach wie bei einer externen Festplatte. Ohne Root-Rechte wird das Android-Gerät im Windows-Explorer als Laufwerk eingebunden, inklusive fester Laufwerksbuchstaben und zusätzlicher Verwaltungsfunktionen.
Ein Android-Smartphone lässt sich über das Open-Source-Tool AndroidDrive in Windows einbinden.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Das Open-Source-Tool AndroidDrive bindet ein Android-Smartphone in Windows ein, ohne dass Root-Rechte erforderlich sind. Das Gerät erscheint im Explorer wie ein zusätzliches Laufwerk, wodurch sich Fotos, Videos und Dokumente direkt verschieben oder bearbeiten lassen.
Dateien ohne Umwege im Explorer öffnen
Für die Einrichtung sind drei Schritte nötig. Zunächst wird AndroidDrive auf dem Rechner gestartet, wahlweise per Installer oder als portable ZIP-Version. Wer das Programm beim Windows-Start automatisch laden möchte, legt eine Verknüpfung im Startmenü-Ordner von „%appdata%“ an. Anschließend muss das Zusatzmodul Dokan installiert werden, am einfachsten über den bereitgestellten Installer. Schließlich wird auf dem Smartphone „USB-Debugging“ aktiviert. Dazu wird in den Einstellungen unter „Über das Telefon“ die Build-Nummer siebenmal angetippt, um den Entwicklermodus freizuschalten, danach lässt sich unter „System > Erweitert > Entwickleroptionen“ die Debugging-Funktion aktivieren.
AndroidDrive verbindet PC und Handy direkt
Sobald AndroidDrive läuft und das Telefon per Kabel verbunden ist, weist Windows automatisch den ersten freien Laufwerksbuchstaben zu. Über das Symbol in der Taskleiste lassen sich feste Buchstaben zuweisen oder Geräte manuell trennen. Wer nicht möchte, dass ein Gerät automatisch eingebunden wird, kann dies in den Geräteeinstellungen deaktivieren.
Die Geschwindigkeit erreicht nicht das Niveau lokaler Festplatten, da AndroidDrive Anfragen über ADB weiterleitet. Für den Dateiaustausch im Alltag genügt die Performance jedoch. Sollte ein Gerät nicht erkannt werden, empfiehlt sich ein Blick in die Eingabeaufforderung mit dem Befehl „adb.exe devices“. Taucht das Smartphone dort nicht auf, liegt das Problem bei ADB selbst.
Mehr als nur ein virtuelles Laufwerk
Parallel bietet der Entwickler eine Android-Dateiverwaltung an, die unabhängig von AndroidDrive genutzt werden kann. Sie ermöglicht unter anderem eigene Symbole für Ordner, die auch im Explorer sichtbar sind, oder die Verwendung von Windows-Verknüpfungen direkt auf dem Smartphone.
Das Programm unterstützt zahlreiche Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch und Koreanisch. Nutzer können bei Bedarf weitere Übersetzungen beitragen. AndroidDrive läuft auf allen 64-Bit-Systemen ab Windows 10. Windows 7 wird seit dem Umstieg auf Qt 6 nicht mehr unterstützt, ältere Versionen bleiben jedoch weiterhin abrufbar, bieten aber keine aktuellen Funktionen.
Grenzen bei gelöschten Dateien
Eine Wiederherstellung gelöschter Dateien ist mit AndroidDrive nicht möglich, da die Software keinen direkten Zugriff auf ungenutzte Speicherbereiche hat. Für solche Szenarien wäre Root-Zugriff notwendig.
Speichermedien begleiten viele Nutzer und Unternehmen im Zusammenhang mit der Datenspeicherung, -verarbeitung, -verbreitung und ihrer obligatorischen Löschung (DSGVO) während ihrer gesamten Nutzung. Sollte man dafür HDDs oder SSDs wählen? Beide haben Vor- und Nachteile.
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