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Commvault Cloud Unity und Partnerschaft mit Stackit
Souveränität in der Cyber-Resilienz

Von Michael Matzer 5 min Lesedauer

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Auf seiner Roadshow SHIFT 2026 hat Commvault in Mainz seine umfassende Plattform Commvault Cloud Unity vorgestellt. Die KI-, Storage- und Sicherheitsfunktionen wurden kürzlich um Identitätsmanagement erweitert. Zugleich gab Commvault seine Partnerschaft mit Stackit bekannt. „Die Zusammenarbeit soll europäischen Kunden helfen, die Anforderungen an eine souveräne Cloud zu erfüllen und ihnen einen deutlich höheren Grad an Cyberresilienz bieten“, betonte CEO Sanjay Mirchandani.

Mit „Unity“ präsentiert Commvault die nächste Evolutionsstufe seiner Plattformstrategie, in deren Zentrum Commvault Cloud steht.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Mit „Unity“ präsentiert Commvault die nächste Evolutionsstufe seiner Plattformstrategie, in deren Zentrum Commvault Cloud steht.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Auf der Veranstaltung in „Halle 45“ präsentierte Commvault mit „Unity“ die nächste Evolutionsstufe seiner Plattformstrategie, in deren Zentrum Commvault Cloud steht, die aber alle Bereitstellungsmodelle abdeckt: Cloud, On-Premises und SaaS. Christian Kubik, derzeit noch Leiter eines Teams von Produktspezialisten und ab April 2026 verantwortlich für das Sales Engineering in Deutschland, beschreibt das neue Release als konsequente Weiterentwicklung: Backup, Security und Identitätsresilienz sollen in einer einheitlichen Plattform zusammengeführt werden – unabhängig davon, ob Workloads On-Premises, in der Cloud oder als SaaS betrieben werden.

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Kern der Strategie ist laut Kubik die Abkehr vom reinen „Restore“-Denken hin zu umfassender „Recovery“. Während Restore lediglich die Wiederherstellung von Daten bedeute, ziele Recovery auf die vollständige Wiederanlauffähigkeit des Unternehmens. Angesichts durchschnittlicher Ausfallzeiten von 24 Tagen nach Cyberangriffen sei dies geschäftskritisch. Als Beispiel für volkswirtschaftliche Schäden verweist Kubik auf den Cyberangriff auf Jaguar Land Rover, der bei einem Schaden von 1,9 Milliarden Pfund weit über das Unternehmen hinaus Auswirkungen auf Zulieferer und Handel hatte.