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„Hitachi Vantara Exchange“ in Bonn Storage für KI und Datenmanagement

Ein Gastbeitrag von Thomas Schumacher 4 min Lesedauer

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Das Technologie-Karussell dreht sich aktuell mit einer nahezu beeindruckenden Geschwindigkeit, und dem ein oder anderen könnte dabei schwindlig werden. Was könnte hier besser Abhilfe schaffen, als sich in Vorträgen ausgewiesener Expertinnen und Experten auf den neuesten Stand bringen zu lassen und im Anschluss auch noch die Gelegenheit zu haben, sich mit Gleichgesinnten und den Referentinnen und Referenten in angenehmer Atmosphäre auszutauschen?

Eine entspannte Stimmung herrschte auf der Hitachi Vantara Exchange in Bonn.(Bild:  Hitachi Vantara)
Eine entspannte Stimmung herrschte auf der Hitachi Vantara Exchange in Bonn.
(Bild: Hitachi Vantara)

Das allgemeine Meinungsbild auf der Hitachi Vantara Exchange in Bonn war dementsprechend positiv und die Stimmung ausgesprochen entspannt – was sicher auch mit der großartigen, direkt am Rhein gelegenen Location, dem Kameha Grand in Bonn, und der hervorragenden Organisation zu tun hatte.

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Auszeichnungen für das Partner-Ökosystem

Der erste Tag war den Partnern vorbehalten, über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor Ort. Hier wurden nicht nur Channel-Themen ausgiebig diskutiert, sondern auch Awards an verdiente Partner ausgegeben:

  • Computacenter wurde zum „VAR of the Year“ gekürt,
  • DV Systems Trading zum „Growth partner of the Year“ und
  • SVA System Vertrieb Alexander zum „New Business Generator of the Year“.

Inhaltlich „ans Eingemachte“ ging es dann am zweiten Tag mit über 150 Gästen. Neben Kunden und Partnern lag dabei ein Schwerpunkt auf den Schwesterunternehmen innerhalb des Hitachi-Konzerns. Vor Ort – und mit spannenden Vorträgen vertreten – waren in Bonn die Schwesterunternehmen Hitachi Digital, Hitachi Energy, Hitachi Ventures, GlobalLogic und Hitachi Cyber.

KI zieht sich als roter Faden durch den Konzern

Interessant war zu beobachten, wie sich das Thema Künstliche Intelligenz mittlerweile wie ein roter Faden durch alle Bereiche zieht: Nach der Begrüßung durch die Deutschland-Geschäftsführerin Petra-Maria Grohs übernahm Sasan Moaveni (Global Business Lead AI) die Bühne, um Hitachi IQ vorzustellen, den Infrastruktur-Stack für KI, der High-Performance-Object-Storage mit einem Hochleistungs-Filesystem und Nvidia-Technologie kombiniert. KI-Trainingsdaten werden das aktuelle Datenwachstum weiter anfeuern, und irgendwo müssen alle diese Daten gespeichert werden.

Mit einem konkreten Anwendungsfall startete danach José Albornoz von GlobalLogic seinen Vortrag: Eine Private-Equity-Firma hat den Rechnungsprüfungsprozess von manuellen Checks auf eine KI umgestellt und dabei gleichzeitig weitgehend automatisiert. Schritt für Schritt wurde dabei gezeigt, wie die Lösung entwickelt, verfeinert und implementiert wurde. Ein faszinierender Blick unter die Motorhaube der Entwicklung von KI-Lösungen.

Datenmanagement einfacher und flexibler machen

Ein weiterer Schwerpunkt: die Vereinfachung des Datenmanagements. EMEA CTO Jason Beckett stellte die Vorteile der neuen Storage-Plattform VSP One heraus, die sich nach seiner Einschätzung ideal für Hybrid-Cloud-Umgebungen und als Basis für KI im Unternehmen eignet. Vincent Jeambart (Strategic Deal Pursuit Manager) stellte im Anschluss daran das EverFlex-Consumption-Modell vor, mit dem Unternehmen sich eine Storage-Plattform im Mietmodell in das eigene Rechenzentrum holen können. Vereinbart wird eine Mindestkonfiguration mit einer festen, monatlichen Zahlung. Wird mehr Kapazität benötigt, kann diese kurzfristig bereitgestellt und später wieder abbestellt werden; abgerechnet wird immer nur der aktuelle Verbrauch. Dieses Modell überzeugt immer mehr Kunden; in der EMEA-Region macht das „As-a-Service“-Geschäft Jeambart zufolge bereits rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus, Tendenz steigend!

Nach einer Mittagspause mit ausgiebiger Gelegenheit zum Networking ging es mit Breakout-Sessions in vier Räumen parallel weiter. In seinem Vortrag „Von Null auf KI“ gab Dr. Oliver Höllriegl, Head of Data & AI Germany, Hitachi Digital, Empfehlungen aus der Praxis anhand eines konkreten Kundenbeispieles, Patrik Heuri und Bertrand Fauconnier von Hitachi Cyber sprachen über Cyber-Resilience, Martin Zürcher von Hitachi Energy über die digitale Transformation bei Versorgungsunternehmen und Tobias Graf von Hitachi Ventures über Innovationskultur. Zahlreiche weitere Sessions befassten sich mit Fragen zur Infrastruktur, Sicherheit oder Nachhaltigkeit.

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Gewappnet für den KI-Goldrausch

Zum Abschluss des offiziellen Teils des Programmes hatten die Veranstalter mit „Albatros“ Michael Groß noch eine echte Schwimmlegende am Start, die nach der aktiven Sportkarriere auch als Unternehmer, Berater und Dozent erfolgreich war (und immer noch ist). In seiner Präsentation „Jeden Tag einen Olympia-Sieg“ ging es um Fragen zu Change, Motivation und die Rolle von Talent. Und darum, dass man manchmal die Extrameile gehen (oder schwimmen) muss, um zum Erfolg zu kommen. Ein Beispiel dazu lieferte er gleich mit: Während seiner aktiven Karriere hat Michael Groß ungefähr 38.000 Kilometer im Schwimmbecken zurückgelegt, ist also beinahe einmal um die Erde geschwommen. Für seine größten Erfolge hat er aber gerade einmal vier Kilometer benötigt.

Ein Fazit aus zwei Tagen in Bonn: Das aktuelle und erwartete Datenwachstum sollte den Storage-Markt weiter befeuern und stellt gleichzeitig enorme Herausforderungen an die Hersteller, ihre Lösungen performant, skalierbar, flexibel, bezahlbar und sicher zu machen. Und es war faszinierend zu sehen, wie die Hitachi-Schwestern sich strategisch ergänzen und wie sich KI durch das Portfolio zieht: von der flexiblen Dateninfrastruktur für KI bis hin zur Entwicklung individueller Lösungen.

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