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Irrelevante Daten erkennen, vermeiden und beseitigen

Storage Resource Management in Kombination mit Deduplizierung lohnt sich

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  • Identifizierung unerwünschter Daten und Freigabe von Speicherplatz: Durch die Integration umfassender Reportingtools in die Speicher-Ressourcenmanagementlösung ist der Anwender genauestens über die reale Auslastung seines Speicherplatzes informiert. Er kann ebenfalls erkennen, welche Dateien gespeichert sind und wie alt diese sind. Ferner kann er erkennen, von welchem Benutzer die Dateien sind und an welchem Ort sie abgelegt wurden. So lassen sich unerwünschte Dateien rasch identifizieren, beispielsweise veraltete Dateien, Dateien eines bestimmten Typs (MP3, MPEG und andere Medienformate) und Dateien zu längst abgeschlossenen Geschäftsabläufen. Diese lassen sich dann gezielt löschen oder bei Bedarf archivieren. Das kann im Voraus geplant und nach Geschäftsschluss abgearbeitet werden, sodass das Tagesgeschäft nicht beeinträchtigt wird.
  • Kontrollierter Einsatz und Wachstum von Speicherkapazitäten: Die Quotenverwaltungsfunktion einer Speicher-Ressourcenmanagementsoftware ermöglicht es dem Anwender, den Einsatz und das Wachstum des Speicherplatzes gezielt zu kontrollieren, indem er Grenzwerte für Benutzer oder Verzeichnisse festlegt. Durch die Konfiguration granularer Quoten je nach Anforderungsprofil von Unternehmen, Geschäftsbereichen oder Sachverhalten können zum Beispiel bestimmte Benutzer, Gruppen oder Verzeichnisse limitiert werden. Das Sperren von Dateien hält zudem Benutzer davon ab, aus Sicht des Unternehmens unerwünschte Daten oder Dateitypen wie zum Beispiel Mediendateien zu speichern.

Einbeziehung von Benutzern: Das Einbeziehen von Usern ist ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Aspekt eines effizienten Storage-Ressourcenmanagements, da nur der User selbst den genauen Wert seiner Dateien beurteilen kann. Der Systemadministrator kann zwar einen Zeitplan für das Löschen oder Archivieren von Dateien je nach deren Typ, Alter oder letztem Zugriffsdatum erstellen. Was aber passiert, wenn jemand feststellt, dass eine drei Monate alte Datei, die plötzlich benötigt wird, nicht mehr dort ist, weil das System aufgrund der voreingestellten, automatischen Quotenvorgaben die Datei ohne Vorwarnung gelöscht hat? Nur der Benutzer, der die Daten erstellt hat und dem diese gehören, kennt den wahren Wert der Daten. Ein gutes Speichermanagement-Tool sollte daher in begrenzter Form Benutzern Handlungsspielraum und Entscheidungsfreiheit über seine Daten einräumen. Durch ein solches Werkzeug wird Benutzern die Wichtigkeit der Speicherressourcenverwaltung bewusst, sie werden in die Verwaltung eigener Daten einbezogen, über zu alte, große oder redundante Dateien und Medien-Dateien informiert und erhalten die Möglichkeit, diese entsprechend zu verwalten. Ausgehend von Einzelberichten und nach eigenem Ermessen können die Benutzer ihre Dateien löschen, verlagern oder archivieren.

Weiter mit: Vorteile der Deduplizierung

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