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Speichertipp: Test- oder Entwicklungsumgebung für Storage Spaces erstellen Storage Spaces in Windows Server 2025 erstellen

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

In manchen Umgebungen werden SSD und HDD nicht korrekt erkannt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Admins die Konfiguration mit virtuellen Festplatten unter Hyper-V, Proxmox oder VMware vSphere/ESXi testen wollen. Es gibt aber Vorgehensweisen, um das Problem zu lösen.

Werden Datenträger nicht erkannt, lässt sich ihre Konfiguration in der PowerShell überprüfen.(Bild:  kubais - stock.adobe.com)
Werden Datenträger nicht erkannt, lässt sich ihre Konfiguration in der PowerShell überprüfen.
(Bild: kubais - stock.adobe.com)

Admins können in der PowerShell die Konfiguration von Laufwerken überprüfen und gleich korrigieren. Dazu nutzen Sie das Cmdlet „Get-PhysicalDisk“. Wenn Sie SSD-Festplatten im Pool integrieren, sollten Sie darauf achten, dass diese als SSD erkannt werden. Sie sehen das im Assistenten zum Erstellen von Pools bei „Medientyp“. Wird hier „Unbekannt“, „Unspecified“ oder ein anderer fehlerhafter Wert angezeigt, lassen sich die neuen Funktionen in Windows Server 2025 nicht verwenden. Sie sollten daher vor der Erstellung des Speicherpools zunächst den Medientyp der Festplatten überprüfen. Dazu verwenden Sie den Befehl

Get-PhysicalDisk |fl FriendlyName, MediaType

Hier sehen Sie jetzt, für welche Festplatte der Medientyp SSD festgelegt ist.

Mit dem Cmdlet „Set-PhysicalDisk“ können Sie den „MediaTyp“ auf HDD oder SSD anpassen. Die nicht spezifizierten Festplatten lassen sich anzeigen mit:

Get-physicaldisk | ? MediaType -eq "Unspecified"

Das Ergebnis können Sie anschließend anpassen mit:

Set-PhysicalDisk -MediaType HDD/SSD

Dazu können Sie das Ergebnis des ersten Befehls an den zweiten Befehl übergeben und sich danach gleich das Ergebnis anzeigen lassen:

Get-physicaldisk | ? MediaType -eq "Unspecified" | Set-PhysicalDisk -MediaType HDDGet-PhysicalDisk |fl FriendlyName, MediaType

Storage Pools erstellen.(Bild:  Joos – Microsoft)
Storage Pools erstellen.
(Bild: Joos – Microsoft)

Die Einstellungen lassen sich aber auch nachträglich vornehmen, wenn Sie den Speicherpool erstellt haben. In diesem Fall erstellen Sie den Pool am einfachsten in der PowerShell. Dazu lassen Sie sich zunächst alle Festplatten anzeigen, die sich zu einem Pool zusammenfassen lassen:

Get-PhysicalDisk | Where-Object {$_.CanPool -eq $True }

Passt die Auflistung dieser Festplatten, dann speichern Sie diese in einer Variablen:

$pool = Get-PhysicalDisk | Where-Object {$_.CanPool -eq $True }

Danach erstellen Sie auf Basis der Variablen einen neuen Speicherpool:

New-StoragePool -StorageSubSystemFriendlyName *Spaces* -FriendlyName Pool -PhysicalDisks $pool

Nach einigen Sekunden wird der Status des Pools angezeigt, und Sie können sich an die Konfiguration der Storage-Tiers machen. Wir gehen in diesem Beispiel davon aus, dass es sich bei den Festplatten 1 bis 3 um SSD und bei den Festplatten 4 bis 6 um langsamere HDD handelt. Diese Konfiguration können Sie auf virtuellen Servern sehr einfach mit sechs virtuellen Festplatten nutzen. So können Sie die Konfiguration der Möglichkeiten schon im Vorfeld testen.

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