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Speichertipp: Brute-Force-Schutz – IP-Adressen von Clients mit fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen blockieren Synology-NAS vor unbefugtem Zugriff per SMB schützen: Auto Block nutzen

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Mit der Auto-Block-Funktion von DSM können Synology-NAS-Systeme die IP-Adressen von Clients automatisch blockieren, von denen zahlreiche fehlgeschlagene Anmeldeversuche verursacht werden. Das schützt vor Brute-Force-Attacken.

Synology-NAS-Systeme wie die DiskStation DS224+ lassen sich über die Auto-Block-Funktion von DSM schützen.(Bild:  Synology)
Synology-NAS-Systeme wie die DiskStation DS224+ lassen sich über die Auto-Block-Funktion von DSM schützen.
(Bild: Synology)

Die Auto-Block-Funktion im Synology-Betriebssystem DSM erkennt, wenn sich Clients zu oft am NAS anmelden wollen und diesbezüglich fehlgeschlagene Anmeldeversuche verursachen. Nach einer bestimmten Anzahl an fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen blockiert das NAS die IP-Adresse des Clients. Dadurch lassen sich NAS-Systeme vor Brute Force-Angriffen schützen.

Auto Block schützt SMB, GTP, SSH, VPN, Download-Server und andere Dienste

Neben dem SMB-Verkehr schützt Auto Block auch die anderen Dienste auf Synology-NAS-Systemen vor Zugriffen. Standardmäßig ist diese Funktion nicht immer aktiviert. Um sie einzuschalten, ruft man auf dem NAS die Systemsteuerung auf und wechselt zu „Sicherheit“. Über den Menüpunkt „Schutz“ steht die Option „Automatische Blockierung aktivieren“ zur Verfügung.

Im Fenster kann auch festgelegt werden, nach wie vielen Log-in-Versuchen und in welchem Zeitraum die Blockierung durchgeführt werden soll. Durch die Option „Verfallen der Blockierung aufheben“ kann noch festgelegt werden, ob das NAS nach einer bestimmten Anzahl an Tagen die IP-Adresse wieder freigeben soll. Auch diese Option ist normalerweise nicht aktiv.

Denial-of-Service-Attacken vermeiden

Ist das NAS über das Internet erreichbar, sollte an dieser Stelle noch bei „DoS-Schutz“ die Option „DoS Schutz aktivieren“ aktiviert werden. Außerdem kann hier noch die Netzwerkschnittstelle ausgewählt werden, die vor DoS-Attacken geschützt werden soll. Mehr als das Aktivieren dieser Optionen ist nicht zu tun, um sein NAS vor Brute-Force-Attacken zu schützen.

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