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Synology Surveillance Station Überwachungszentrale auf dem NAS

Von Thomas Joos 4 min Lesedauer

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Mit der Anwendung Synology Surveillance Station können NAS-Besitzer in einer einheitlichen Oberfläche ihre verschiedenen Kameras zentral steuern, streamen und Videos in der Cloud speichern. Das System steht pro­fes­sio­nel­len Lösungen in diesem Bereich in kaum etwas nach.

Mit der Synology Surveillance Station können Sie IP-Kameras zentral anbinden und steuern, Live-Streams anzeigen, Aufnahmen lokal oder in der Cloud speichern, Ereignisse per KI analysieren, Alarme und automatisierte Aktionen auslösen sowie das System standortübergreifend und mobil verwalten.(© Ettore - Fotolia)
Mit der Synology Surveillance Station können Sie IP-Kameras zentral anbinden und steuern, Live-Streams anzeigen, Aufnahmen lokal oder in der Cloud speichern, Ereignisse per KI analysieren, Alarme und automatisierte Aktionen auslösen sowie das System standortübergreifend und mobil verwalten.
(© Ettore - Fotolia)

Die Synology Surveillance Station ist eine Anwendung für Synology-NAS-Systeme (Network Attached Storage), mit der sich verschiedene IP-Kameras zentral anbinden lassen. Auf der Synology-Webseite sind die unterstützten IP-Kameras aufgeführt. Es sind nicht unbedingt teure Profi-Kameras notwendig. Die Surveillance Station kann auch herkömmliche IP-Kameras anbinden.

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Zentrale Kameraüberwachung mit KI-Auswertung

Anwender können mit dem System Streams aller Kameras zentral anzeigen, aber auch auf­zeich­nen und in die Cloud laden. Das System steht professionellen Lösungen in diesem Bereich kaum in etwas nach und ist daher auch durchaus im professionellen Umfeld nutzbar. Das Sys­tem kann mit bis zu 10.000 Kameras und 1.000 NAS-Systemen arbeiten, die sich am zen­tra­len Managementsystem (CMS) anbinden lassen. Über das CMS können mehrere NAS-Systeme parallel verwaltet werden, inklusive der Aktualisierung der Systeme. Das ganze System kann darüber hinaus auch hochverfügbar betrieben werden.

An die Surveillance Station lassen sich auch herkömmliche IP-Kameras anbinden. Dazu kommt die Möglichkeit, Rauchmelder an dem System anzubinden, sodass die Surveillance Station auch bei Rauchentwicklung einen Alarm auslöst und Kameraaufnahmen in der Cloud speichert. Alle Kamerabilder können in einem eigenen Dashboard gleichzeitig angezeigt werden. Dieses Dash­board können Benutzer an ihre eigenen Anforderungen anpassen. Hier lassen sich ver­schie­dene I/O-Widgets und Bedienelemente hinzufügen und die Größe der Kamerabilder anpassen.

Surveillance Station 9.x: Synology hebt Videoüberwachung auf ein neues Niveau

Synology hat mit der Version 9.x seiner Surveillance Station eine umfassend überarbeitete Plattform vorgestellt, die den Umgang mit Videoüberwachung deutlich effizienter und sicherer gestaltet. Im Zentrum steht ein modulares, intuitiv bedienbares Interface, das die Konfiguration und Steuerung von IP-Kameras vereinfacht. Anwender können Kameraansichten per Drag-and-drop anordnen, Layouts individuell anpassen und relevante Ereignisse direkt aus der Live-Ansicht heraus analysieren.

Besonders in verteilten Szenarien zeigt die neue Version ihre Stärken. Dank Integration von Google Maps und OpenStreetMap lassen sich Kamera-Standorte auf einer Karte darstellen, wodurch sich Vorfälle schneller lokalisieren und bewerten lassen. Die Einrichtung neuer Ka­meras wurde ebenfalls beschleunigt. Ein verbesserter Installationsassistent unterstützt nun das Einspielen kompletter Kameralisten und die parallele Einrichtung von bis zu 300 Geräten in weniger als einer halben Stunde. Eine neue Klon-Funktion erlaubt zudem die schnelle Ver­viel­fältigung von Kameraeinstellungen auf mehrere Geräte.

Sicherheitsaspekte sind bei Surveillance Station 9.x besonders weitreichend umgesetzt. Eine doppelte Aufzeichnungsstrategie schützt kritische Daten, selbst wenn einzelne Geräte kom­promittiert wurden. Verschlüsselte Verbindungen, Zugriffsbeschränkungen und ein fein justierbarer Datenschutzschutz mit Maskierungsfunktionen und Wasserzeichen sorgen für umfassende Kontrolle. Zusätzlich werden sämtliche Videodateien verschlüsselt abgelegt; so bleibt selbst Administratoren der direkte Zugriff auf die Rohdaten verwehrt, wenn sie nicht explizit autorisiert sind.

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Surveillance Station 9.1 nutzen

In der kostenlosen Version der Surveillance Station 9.1 erlaubt Synology die Anbindung von zwei IP-Kameras. Sollen mehr Kameras angebunden werden, sind Lizenzen notwendig. Hier erfolgt auch eine Beratung durch Synology. Sinnvoll ist es, dabei auch den Stream der Über­wach­ungs­daten direkt in der Cloud zu speichern. Dadurch sind diese überall verfügbar. Durch die Mög­lich­keit, Synology-NAS-Systeme relativ einfach an das Internet anbinden und von unter­wegs auf das NAS darüber zugreifen zu können, steht die Surveillance Station mobil über­all zur Ver­fügung. In Verbindung mit einem VPN, QuickConnect und den verschiedenen Apps ist die Über­wach­ung mit allen angebundenen Kameras überall verfügbar. Unternehmen können dadurch zum Bei­spiel auch Niederlassungen oder Lager zentral verwalten, ohne vor Ort sein zu müssen.

Die Surveillance Station unterstützt dabei auch Automatisierungsfunktionen. Es ist möglich, Benachrichtigungen automatisiert zu versenden und Aktionsregeln zu hinterlegen. Benach­richtigungen können über die Smartphone-App der Surveillance Station erfolgen, per E-Mail oder auch mit SMS.

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Ebenfalls verfügbar sind IFTTT und Webhook. Dadurch können Kameras auch zwischen ver­schiedenen Positionen patrouillieren oder automatisiert Aufnahmen auslösen, wenn sich eine Türe öffnet oder Personen ein Schloss öffnen. Mit der Weboberfläche der Surveillance Station können außerdem auch Lautsprecher, Sirenen, Türschlösser, Beleuchtung und andere Geräte remote gesteuert und natürlich in die automatischen Vorgänge eingebunden werden.

Verschiedene Sicherheitsstufen einsetzen

Die Surveillance Station lässt sich in verschiedenen Sicherheitsstufen nutzen. Wenn Bewohner nicht zu Hause sind oder eine Gewerbeimmobilie geschlossen ist, kann das System wesentlich umfangreicher überwachen als zu normalen Zeiten. Wenn Bewohner nicht zu Hause oder Mitarbeiter nicht im Unternehmen sind, geht die Surveillance Station in den schärferen Über­wachungsmodus, bei dem Bewegungen an verschiedenen Stellen automatisiert Alarme auslösen.

Im Rahmen der Anzeige von Kamerabildern kann die Surveillance Station darüber hinaus mit Zeitachsen arbeiten, mit denen Nutzer schnell und einfach zu einem vorhergehenden Zeit­punkt wechseln können. Das geht auch für alle Kameras gleichzeitig. Playbacks und Aufnahmen können außerdem gleichzeitig durchsucht werden, um bestimmte Ereignisse zu finden und die damit verbundenen Bilder anzuzeigen.

KI-Analyse der überwachten Bereiche durchführen

Die Surveillance Station ist auch dazu in der Lage, die Kamerabilder intelligent auszuwerten. Dabei kann das System mit Deep-Learning-Algorithmen zum Beispiel Fahrzeuge und Personen voneinander unterscheiden. Das hilft beim automatischen Auslösen von Alarmen oder bei der Kennzeichenerfassung. Auch Eindringlinge können dadurch einfacher erkannt werden. Inter­essant ist das auch bei der Überwachung von Auslastung. Denn das System kann Zutritts­be­rei­che so überwachen, dass Personen in einem Bereich gezählt werden. Dabei kann die Surveil­lance Station auch eintretende und austretende Personen oder Fahrzeuge voneinander unterscheiden.

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