Vast Data präsentiert mit „Vast Amplify“ ein Programm, das bestehende SSD-Kapazitäten effizienter nutzen soll. Angesichts der Lieferengpässe bei Flash-Speichern könnten Unternehmen damit ungenutzte Ressourcen erschließen, ohne auf neue Hardware warten zu müssen.
Vast Data nennt Kunden, die bereits heute von Vast Amplify profitierten.
(Bild: Vast Data)
Die effektive Speicherkapazität soll sich nach Angaben von Vast Data je nach Workload und Umgebung bis um den Faktor sechs steigern lassen. Das Programm zielt auf ineffiziente Speicherarchitekturen in modernen Datenplattformen ab, darunter replikationsbasierte Sicherungsmodelle, fragmentierte Datenstacks und Überprovisionierung von Flash-Speichern.
Analyse und Konsolidierung vorhandener SSDs
Vast Amplify umfasst mehrere Komponenten: Zunächst wird die Kundenumgebung analysiert, um ungenutzte SSD-Kapazitäten und durch Silos bedingte Fragmentierungen zu identifizieren. Anschließend werden bestehende Server- und SSD-Konfigurationen qualifiziert, damit Kunden vorhandene Flash-Speicher wiederverwenden können.
Die ermittelten Kapazitäten sollen in der „Disaggregated Shared Everything“-Architektur (DASE) des Vast AI Operating System konsolidiert werden. Dadurch werde die Speicherkapazität global verfügbar und lasse sich dynamisch zuweisen, ohne an einzelne Server gebunden zu sein.
Erasure-Coding statt Replikation
Technisch setzt Vast auf mehrere Mechanismen zur Effizienzsteigerung: Statt replikationsbasierter Ansätze nutzt die Plattform das Erasure-Coding für die Datenbeständigkeit, was die nutzbare Kapazität erhöhen soll. Eine globale ähnlichkeitsbasierte Datenreduktion eliminiert redundante Muster über den gesamten Namensraum hinweg – nicht nur innerhalb einzelner Laufwerke.
Zudem werden zufällige Schreibvorgänge im Storage Class Memory (SCM) gepuffert und anschließend sequenziell auf SSDs geschrieben. Dies soll das Phänomen der Vervielfachung von Schreibvorgängen reduzieren, die Haltbarkeit der Medien verbessern und eine Überprovisionierung von Flash-Speichern vermeiden.
Vast Data nennt mehrere Kundenbeispiele: Ein Elektrofahrzeughersteller erreiche demnach eine Datenreduktion von 2,8:1, kombiniert mit einer um den Faktor 2,91 höheren Effizienz gegenüber redundanter Replikation – insgesamt eine knapp achtfache Steigerung der nutzbaren Kapazität. Ein Cloud-Service-Provider für KI-Training habe eine konstante Datenreduktion von 2:1 verzeichnen können, während ein Anbieter autonomer Fahrzeuge bei KI-Trainingsdaten eine Reduktion von 5,5:1 erzielt habe. Ein Telekommunikationsunternehmen speichert vorkomprimierte ORC-Daten und habe allein durch die Eliminierung redundanter Replikation eine Netto-Kapazitätsverbesserung um den Faktor 4,28 erreicht.
Hintergrund: Knappheit bei Flash-Speichern
Mit dem Programm reagiert Vast auf anhaltende Lieferengpässe bei SSD-Speichern, wodurch die Kapazitätsplanung erschwert werde. Zudem steige die Nachfrage nach schnellen Speichermedien, da Unternehmen KI-Projekte zunehmend vom Training in Richtung Inferenz-Anwendungen mit höherem Datenvolumen skalieren.
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