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„Strafsteuer“ für Kapazitätserweiterungen
Zwar gibt es Alternativen von einigen Herstellern, die vordergründig relativ günstige Systeme anbieten, ihre Kunden dann aber in Nachhinein mit Aufschlägen für mehr Festplatten bestrafen, wenn mehr Kapazität gefragt ist, oder die teure SSDs an den Mann bringen, wenn die I/Os nicht mehr ausreichen.
Welche Entscheidung der Kunde auch trifft, das Ergebnis sind hohe Speicherkosten, obwohl die Kosten für die einzelnen Speichermedien, wie HDDs und SSDs seit Jahren im Fallen sind. Es geht aber auch anders.
Alternative OpenStorage
Eine Alternative besteht darin, den OpenStorage-Weg zu gehen. OpenStorage bedeutet, Speichersysteme zu nutzen, die mit einer offenen Architektur erstellt wurden und mit Standard-Hardware und einem Dateisystem auf Open-Source-Basis laufen. Standard-Hardware von einer Vielzahl von Anbietern nutzen zu können, bedeutet für Unternehmen aus einem großen Angebot auswählen zu können und damit das Problem der Herstellerbindung zu umgehen. Das schafft Flexibilität, ein System eines Herstellers zu ersetzen oder zu ergänzen und zusätzliche Hardware mit viel geringeren Kosten anschaffen zu können. Die Unternehmen sind nicht mehr der Planung der Hersteller für neue Produkte und deren „Steuer“ für zusätzliche Hardware unterworfen. In der Praxis sinkt der Preis bei weiteren Anschaffungen für Standard-Hardware im Gegensatz zu proprietären Systemen, wo die Kosten eher steigen.
Keine Einschränkungen bei der Funktionsvielfalt
OpenStorage-Lösungen müssen nicht an Funktionen sparen. Datei- oder Block-Speicher, Flash-Arrays, Flash als Cache, Inline-Deduplizierung, unlimitierte Snaphshots, Cloning, unlimitierte Dateigröße, Hochverfügbarkeit und die Möglichkeit zum Scale-out sind gegeben. OpenStorage-Software auf Basis des Dateisystems ZFS macht Unified Storage mit SAN und NAS möglich, erzeugt Storage Pools aus verschiedenen Arten von Speicherhardware - und sorgt darüber hinaus für vollständige Datenintegrität.
Mit OpenStorage können Kunden ihre Kosten für Speicher fast bis auf den letzten Cent berechnen. Die einzige Variable ist der Marktpreis für die Hardware selbst, der generell eher sinkt als steigt.
Welches Geschäftsmodell einige Speicherhersteller auch wählen, Speicher anzubieten muss nicht zwangsläufig nach demselben Muster ablaufen, das John D. Rockefeller auf Kosten von Millionen armer Bauern zum Multi-Milliardär machte. OpenStorage kann helfen, Speicherkunden dafür zu sensibilisieren, dass es einen besseren Weg gibt, ihre Speicherbedürfnisse zu bedienen.
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