IT-Ausfälle und Stillstandszeiten können Unternehmen schnell teuer zu stehen kommen. Die Business Continuity Cloud schafft hierbei Abhilfe und kann einen entscheidenden Faktor für mehr Business-Sicherheit darstellen.
Florian Malecki, Vice President International Marketing von Arcserve
(Bild: Arcserve)
Ausfall- und Stillstandzeiten in der IT sind teuer. Laut einer aktuellen ITIC-Studie kostet ein Ausfall pro Stunde zwischen 860.000 und 4,3 Millionen Euro – zuzüglich der Kosten für Rechtsberatung und eventuelle Bußgelder. In derselben Studie bestätigten 91 Prozent der Unternehmen, dass ein einstündiger Ausfall eines unternehmenskritischen Servers oder einer Anwendung, allein aufgrund der Betriebsunterbrechung, der Produktivitätsverluste und des Wiederherstellungsaufwands, einen Schaden von mehr als 250.000 Euro verursacht.
Derartige Ausfälle passieren nicht einfach so. Sie sind in einigen Fällen auf Katastrophen zurückzuführen, wie beispielsweise Überflutungen. Die meisten sind jedoch Resultate von Cyberattacken. Der höchste Anteil an Sicherheitsverletzungen (20 Prozent) entsteht durch kompromittierte Anmeldedaten und verursacht durchschnittlich Schäden von 3,7 Millionen Euro je Vorfall. Diese hohen Kosten legen es Unternehmen nahe, das Thema Business Continuity in ihre Disaster-Recovery-Pläne (DR) einzubeziehen. Eine Möglichkeit, die hohen Schäden aufgrund von Ausfällen zu vermeiden, bietet die Business Continuity Cloud.
Gemacht für hybride Multi-Cloud-Infrastrukturen
Eine Business-Continuity-Cloud-Lösung verfügt über eine einheitliche Verwaltungsoberfläche und hilft, das gesamte IT-Ökosystem mit Technologien für Backup, Disaster Recovery, Hochverfügbarkeit und E-Mail-Archivierung zu schützen – einschließlich aller Anwendungen und Systeme. Der Schutz existiert unabhängig davon, ob sich die IT-Systeme On Premises oder in der Cloud befinden. Ausfallzeiten und Datenverluste lassen sich mit der Business Continuity Cloud an jedem Ort und in jeder Struktur vermeiden.
Eine Business Continuity Cloud entwickelt sich flexibel mit dem Unternehmen und seiner Informationstechnologie weiter. Sie lässt sich mit einer Pay-as-you-grow-Struktur effizient skalieren, ohne dass zusätzliche Tools hinzugefügt werden müssen. Sie unterstützt die Migration von Workloads in eine öffentliche oder private Cloud, bietet erweiterten Hypervisor-Schutz und erfüllt RPOs („Recovery Point Objectives“) und RTOs („Recovery Time Objectives“). Im Gegensatz zur Business Continuity Cloud wären einzelne Tools zwar in der Lage, einige Systeme und Anwendungen zu schützen. Sinnvoller ist allerdings eine Lösung, die alle IT-Plattformen in einer konsolidierten Business-Continuity-Umgebung unterstützt – von UNIX über x86 bis hin zur Cloud. Eine besondere Rolle spielt dabei die zentrale webbasierte Verwaltungskonsole, mit der potenzielle Lücken in der Business-Continuity-Strategie nahtlos geschlossen werden. Zudem lassen sich mit einem integrierten System die Gesamtbetriebskosten (TCO – Total Cost of Ownership) senken und der Zeitaufwand für Sicherungsprozesse halbieren, indem alle Prozesse von einem Ort aus verwaltet werden.
Backup und Wiederherstellung vereinfachen
Die Business Continuity Cloud vereinfacht die Sicherung aller Systeme mithilfe von Richtlinien, die den individuellen Bedürfnissen von Unternehmen entsprechen. Zu den Sicherungsoptionen gehören beispielsweise Disc-zu-Cloud, Cloud-zu-Disc, Cloud-zu-Cloud. Jegliche Art von Backup-Speichern ist nutzbar, einschließlich Disc, Tape sowie private und öffentliche Clouds. Auch bei der Wiederherstellung besteht die Wahl: Virtuelle Maschinen (VMs) lassen sich bedarfsgerecht für die Wiederherstellung innerhalb von wenigen Minuten aufsetzen. Weitere Optionen sind Virtual Standby für ein Failover auf eine kontinuierlich aktualisierte VM, Bare-Metal-Wiederherstellung auf abweichende Hardware, einschließlich UEFI und Secure Boot, sowie eine granulare Wiederherstellung von Dateien, Ordnern, E-Mails und SharePoint-Dokumenten.
Zudem bietet die Business Continuity Cloud eine integrierte, Cloud-native Lösung zum Schutz von Daten und Systemen. Das bedeutet, dass selbst in komplexen IT-Infrastrukturen, die mehrere unterschiedliche IT-Strukturen umfassen, Ausfallzeiten vermieden werden. Ein besonderer Aspekt ist die Wiederherstellungsfähigkeit. Diese lässt sich automatisch testen und validieren, inklusive der Bereitstellung von detaillierten Berichten für die Datenschutzverantwortlichen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, wenn man bedenkt, dass laut einer Studie von Dimensional Research 23 Prozent der IT-Fachleute ihre Pläne zur Datenwiederherstellung im vergangenen Jahr nicht getestet haben. Dies fällt besonders ins Gewicht, da laut den Studienergebnissen 86 Prozent der IT-Entscheider von verändernden Compliance-Anforderungen betroffen sind. Eine Business Continuity Cloud vereinfacht die Einhaltung der Compliance und erleichtert die Einhaltung von Unternehmens- und Gesetzesvorschriften.
Stand: 08.12.2025
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*Der Autor: Florian Malecki, Vice President International Marketing von Arcserve