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Workshop - Die Verwendung eigenständiger Datenbanken vereinfacht High-Availability-Lösungen

Zentrale Anmelde- und Benutzer-Verwaltung bei SQL Server 2012

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Schritt 2: Erstellung einer eigenständigen Datenbank

Jetzt kann ich die eigenständige Datenbankerstellung durch den folgenden Code als eine New Query in SSMS ausführen:

(Screenshots: Angela Cataldo)

Wenn wir uns einmal die Datenbankeigenschaften dieser Datenbank ansehen, können wir den Menüpunkt Containment Type im Bereich Options Select a Page sehen:

  • Partial – Die Begrenzung definiert die Isolation der Datenbank von der Serverinstanz
  • None – Die Standardeinstellung des Eigenständigkeitstyps für eine Datenbank

(Screenshots: Angela Cataldo)

Sie können auch SSMS zur Konfiguration der Eigenständigkeit der Datenbanken verwenden.

Schritt 3: Erstellung eines Benutzers in der eigenständigen Datenbank

Jetzt haben wir eine eigenständige Datenbank. Als nächstes müssen wir einen Benutzer durch das Ausführen des folgenden Codes als eine New Query in SSMS erstellen:

(Screenshots: Angela Cataldo)

Für weitere Informationen über die Benutzererstellung können Sie sich folgende SQL Server Bücher online ansehen: CREATE USER.

Darunter:

  • Erstellung eines eigenständigen Benutzers für einen Domain-Login
  • Erstellung eines eigenständigen Benutzers mit einer spezifischen SID

Sie können auch einen eigenständigen Benutzer mithilfe von SSMS erstellen. Wählen Sie dazu User Type aus und dann SQL User with password:

(Screenshots: Angela Cataldo)

Wir können auch einen vorhandenen Benutzer verwenden und ihn in einen eigenständigen Benutzer umwandeln, indem folgende gespeicherte Prozedur ausgeführt wird: sp_migrate_user_to_contained.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: sp_migrate_user_to_contained (Transact-SQL)

Schritt 4: Authentifizierung eines Benutzers gegen die eigenständige Datenbank

Jetzt können wir den letzten Schritt ausführen und uns als Benutzer einer eigenständigen Datenbank einloggen. Dazu müssen wir sicher gehen, dass unsere eigenständige Datenbank AdventureWorks2012 unter Connect to a database im Bereich Connection Properties angezeigt wird.

Wenn Sie sich mit einer eigenständigen Datenbank verbinden, muss der Verbindungs-String den Namen der eigenständigen Datenbank als initialer Katalog beinhalten, falls der Benutzer keinen Login in der Master Datenbank hat. Der initiale Katalogparameter wird immer für einen Benutzer mit Passwort einer eigenständigen Datenbank benötigt.

(Screenshots: Angela Cataldo)

In vier einfachen Schritten habe ich die Datenbank-Ebenen-Authentifizierung aktiviert, eine eigenständige Datenbank und einen eigenständigen Benutzer erstellt und mich anschließend als ein neuer Benutzer in die SQL Serververwaltung eingeloggt.

Was muss ich sonst noch wissen?

Als Datenbank-Administrator ist die Sicherheit ein wichtiges Anliegen und es gibt besondere Gefahren bei der Verwendung eigenständiger Datenbanken, welche berücksichtigt werden müssen. Glücklicherweise bietet SQL Server Books Online eine gute Website für diesen Bereich: Security Best Practices with Contained Databases.

Als Beispiel sind Passwörter zu nennen, die in einer Datenbank stark und komplex sein müssen – und sie können nicht durch Domain-Passwortrichtlinien geschützt werden. Deshalb sollten Sie, wann immer es möglich ist, eigenständige Benutzer für Domain-Logins verwenden und Sie können dabei von der Windows Authentifizierung profitieren.

Eigenständige Datenbanken sind eines der neuen Top-Features für DBAs. AlwaysOn Availability-Gruppen sind ebenso neu in SQL Server 2012. Sie helfen die Umgebungs- und Failover-bedenken zu vereinfachen und stellen eine hochverfügbare Disaster-Recovery-Lösung sicher. Eigenständige Datenbanken in SQL Server 2012 sind einfach eines der besten Dinge, die dem SQL Server bisher passiert sind.

*Angela Cataldo arbeitet für Firebrand Training als eine Themenspezialistin und Instruktorin für SQL Server und System Center. Sie hat über zehn Jahre Erfahrung mit SQL Servern, Weiterbildungskursen und Beratungsdiensten bei zahlreichen Unternehmen in Europa. Ihr Ziel: Best-of-breed-Lösungen von Microsoft mit der Bereitstellung innovativer SQL-Funktionen zu verbinden.

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