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Drei Verschlüsselungsoptionen
Drei Verschlüsselungsoptionen
IBM bietet drei Encryption-Implementierungs-Möglichkeiten auf Tape an:
- Die Anwendung selektiert die Daten, die mit Encryption auf Band geschrieben werden müssen, und stellt die Keys dem TSM zur Verfügung. Der TSM Tivoli Storage Manager verwaltet dann als Backup-Server die Encryption-Key-Datenbank.
- Im Mainframe-Umfeld kann über System Utilities des DFSMS im z/OS-Betriebssystem über neue Data-Class-Parameter selektiert werden, was mit Encryption verarbeitet werden soll. Ähnlich können Policies für Encryption auch im „AIX Tape Device Driver“ eingerichtet werden. In beiden Fällen verwaltet der neue Enterprise Key Manager (EKM) die Encryption-Key-Datenbank.
- Die dritte Option geht über die Library selbst. Sowohl die 3494- als auch die TS3500-Library etabliert entsprechende Policy-Regeln, welche „VolSers“ oder welche logischen Libraries mit Encryption verarbeitet werden sollen. Die Verwaltung der Encryption-Key-Datenbank wird durch den neuen Enterprise Key Manager (EKM) durchgeführt.
Alle drei Optionen lassen sehr flexible, unternehmensweite und über Unternehmensgrenzen hinausgehende Verschlüsselungslösungen auf Tape mit einem zentralen Key Management zu und sind einmalig in ihrer Lösungsform. Encryption auf Tape sichert die auf Bandkassetten geschriebenen Daten vor Missbrauch und bietet einen neuen Sicherheitsstandard auf Tape, der die geschriebenen Daten vor unautorisiertem Zugriff schützt.
Im kommenden Teil: Archivierung mit dem IBM Information Archive (IIA)
Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem IBM-System-Storage-Kompendium. Hier finden Sie das vollständige Kompendium in Form eines Whitepapers.
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