„World Backup Day“ – ein idealer Zeitpunkt, um die eigene Datensicherung mal wieder auf den Prüfstand zu stellen. Ist unsere Backup-Strategie im Unternehmen noch aktuell? Funktionieren unsere Restores im IT-Notfall überhaupt? Ist die Betriebswiederherstellung sichergestellt? Und wo liegen unsere Daten eigentlich wirklich?
Funktioniert der Restore im IT-Notfall? Das ist nur eine der grundlegenden Fragen, die sich Unternehmen am „World Backup Day“ stellen sollten.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Als Hamburger Software-Anbieter für Datensicherung & -wiederherstellung wissen wir bei NovaStor, wie entscheidend gerade diese Details sind, wenn es darum geht, Unternehmensdaten vor Cyberangriffen, regulatorischen Fallstricken und geopolitischen Risiken zu schützen. Dabei stellt sich in der aktuellen Weltlage mit ihren geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten und immer strengeren Regulierungen, die den IT-Markt beeinflussen, immer öfter die Frage: Ist es noch sinnvoll, auf Software aus zum Beispiel den USA zu setzen?
Sanktionen oder politische Entscheidungen haben in den letzten Jahren gezeigt, wie schnell Unternehmen den Zugriff auf essenzielle Software verlieren können. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit darüber, wer wann auf welche Daten zugreifen darf. Digitale Souveränität ist in aller Munde – aber was bedeutet das konkret?
Gerade für den Mittelstand, der zunehmend ins Visier von Cyberangriffen gerät, ist die Datensicherung die letzte Verteidigungslinie. Wer sich hier unabhängiger aufstellen will, muss nicht lange suchen: Die Lösung liegt oft näher, als man denkt – nämlich bei lokalen Software-Herstellern aus dem eigenen Land.
Datenhoheit: Kontrolle über die eigenen Daten
Die Entscheidung, wo und wie Unternehmensdaten gesichert werden, ist mehr als eine technische Frage – sie ist essenziell für Datenschutz und Compliance. Internationale Cloud-Dienste versprechen Flexibilität, doch oft bleibt unklar, in welchen Ländern Daten tatsächlich gespeichert werden und welchen Gesetzen sie unterliegen. Der US CLOUD Act erlaubt beispielsweise US-Behörden, auf Daten in Rechenzentren zuzugreifen – unabhängig davon, wo sich dieses befindet. Ein von einem US-Unternehmen betriebenes Rechenzentrum in Frankfurt schützt nicht vor Zugriff durch die US-Behörden.
Wer in der Datensicherung auf lokale Software-Hersteller setzt, hat hier klare Vorteile: Daten bleiben innerhalb des Landes und unterliegen ausschließlich den nationalen Datenschutzgesetzen, wie zum Beispiel der DSGVO. Das schafft Transparenz und Rechtssicherheit – gerade für Unternehmen mit sensiblen Daten.
Verlässlichkeit: Software, die bleibt
Die IT-Welt verändert sich rasant – und politische Spannungen können direkten Einfluss auf den Zugang zu Software haben. In den letzten Jahren gab es immer wieder Fälle, in denen Anbieter ihre Dienste aufgrund von Sanktionen oder geopolitischen Konflikten eingeschränkt oder sogar eingestellt haben.
Lokale Software-Hersteller sind von solchen Entwicklungen weit weniger betroffen. Wer sich für einen Anbieter aus dem eigenen Land entscheidet, minimiert das Risiko, dass essenzielle Backup-Software plötzlich nicht mehr verfügbar ist und damit Restores aus existierenden Backups nicht mehr möglich sind. Das sorgt für Planungssicherheit – und reduziert Abhängigkeiten von globalen Tech-Konzernen.
Support, der wirklich hilft: schnelle Hilfe statt Warteschleife
Im IT-Notfall zählt jede Sekunde. Doch wer hat nicht schon einmal erlebt, wie frustrierend lange Warteschleifen und anonyme Ticketsysteme sein können? Wenn es um Datensicherung geht, kann das schwerwiegende Folgen haben.
Lokale Anbieter wie NovaStor punkten mit direktem Kontakt zu echten Experten, die nicht nur die Software kennen, sondern auch die gesamte IT-Infrastruktur verstehen. Das bedeutet: schnelle, kompetente Hilfe – nicht nur im Notfall, sondern auch bei der Optimierung und Weiterentwicklung der Backup- und Recovery-Strategie.
Digitale Souveränität: mehr als nur ein Schlagwort
Alle reden über digitale Souveränität – doch was bedeutet das in der Praxis? Es geht nicht nur darum, Cloud-Anbieter mit neuen Vorschriften in die Pflicht zu nehmen oder mehr IT-Sicherheitsrichtlinien zu verabschieden. Digitale Souveränität beginnt mit bewussten Entscheidungen. Und eine davon ist, auf lokale Software-Hersteller zu setzen, die langfristige Stabilität, Datenschutz und echte Unabhängigkeit bieten.
Die neue NIS-2-Richtlinie ist das beste Beispiel: Unternehmen werden verstärkt in die Verantwortung genommen, ihre IT-Sicherheitsstrategie zu verbessern. Das bedeutet nicht nur strengere Vorgaben, sondern auch mehr Haftung für Geschäftsführer. Die Wahl eines Software-Anbieters mit transparenten Sicherheitsstandards und direkter Unterstützung ist hier ein entscheidender Vorteil, da NIS-2 explizit die schnelle Betriebswiederherstellung fordert und die bei US-Herstellern unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen nicht gegeben ist.
Stand: 08.12.2025
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Mein Fazit: Wer digital souverän sein will, sollte lokal denken
Digitale Souveränität bedeutet, jederzeit auf die eigenen Daten zugreifen zu können, unabhängig von geopolitischen Entwicklungen oder externen Anbietern.
Stefan Utzinger, Geschäftsführer NovaStor GmbH
(Bild: NovaStor)
Datensicherung und -wiederherstellung sollten dabei keine lästigen Pflichten sein, sondern als das gesehen werden, was sie wirklich sind: die Basis für eine widerstandsfähige IT und eine schnelle Betriebswiederherstellung im IT-Notfall. Gerade der Mittelstand muss hier resilienter und unabhängiger werden.
Wer seine Datensicherung auf eine langfristig sichere, unabhängige und verlässliche Basis stellen will, sollte sich lokale Anbieter genauer ansehen. Wenn Sie das nächste Mal über Ihre Backup-Strategie nachdenken – rufen Sie doch einfach mal unser NovaStor Team in Hamburg an. Ganz ohne Warteschleifen – versprochen.
* Der Autor: Stefan Utzinger, Geschäftsführer NovaStor GmbH
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