Computerprogramm zur Datensicherung Was ist Backup-Software?

Eine Backup-Software ist ein Computerprogramm, mit dem sich Datensicherungen erstellen und auf internen oder externen Datenträgern und Netzwerkspeichern ablegen lassen. Die Backup-Programme unterstützen verschiedene Arten Datensicherungen wie Voll-Backups, inkrementelle Backups oder differenzielle Backups. Mit Hilfe der Software können die Daten im Bedarfsfall wiederhergestellt werden.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

Bei einer Backup-Software handelt es sich um ein Programm oder ein Tool, mit dem sich die Daten eines Computers, eines Smartphones oder eines Tablets sichern lassen. Die Programme unterstützen verschiedene Backup-Strategien und automatisieren den Vorgang der Datensicherung. Manuell auszuführende Datensicherungen werden überflüssig. Als Backup-Arten werden in aller Regel Vollsicherungen, inkrementelle Sicherungen, differenzielle Sicherungen und Systemsicherungen oder das Erstellen von Partitions-Images unterstützt.

Die Datensicherungen lassen sich auf externen oder internen Speichermedien wie Festplatten, Speicherkarten oder USB-Sticks ablegen. Eine Datensicherung in der Cloud oder auf Netzwerkspeichergeräten ist bei vielen Programmen ebenfalls möglich. Im Fall eines Problems stellt die Backup-Software die Daten oder den Betriebszustand eines Systems wieder her und verhindert Datenverluste.

In vielen Betriebssystemen wie in Windows oder in macOS sind grundlegende Backup-Funktionen bereits integriert. Diese integrierten Tools bieten aber einen wesentlich kleineren Funktionsumfang als spezialisierte, zusätzlich erhältliche Backup-Software. Bedient werden die Backup-Programme über grafische Benutzeroberflächen. Viele Programme erlauben zudem die Steuerung über die Kommandozeile oder über eine Programmschnittstelle.

Von der Software zu beherrschende Grundfunktionen und Sicherungsarten

Die Grundfunktionen eines Backup-Programms sind das automatisierte, zeitgesteuerte Erstellen von Datensicherungen, das Wiederherstellen aller oder einzelner Daten der Datensicherungen und das Bereitstellen von Notfallmedien, mit denen sich Systeme starten und anschließend die Rücksicherungen durchführen lassen. Die zu beherrschenden Sicherungsarten sind Vollsicherungen, inkrementelle Sicherungen und differenzielle Sicherungen. Darüber hinaus unterstützen die Programme in der Regel das Erstellen von Images kompletter Partitionen und vollständige Systemsicherungen.

Weitere Funktionen der Backup-Programme

Neben diesen Grundfunktionen bieten Backup-Programme viele weitere Funktionen wie die Passwortabsicherung und Verschlüsselung von Backups, das Komprimieren der Datensicherungen, das Aufteilen der Backups in kleinere Speichereinheiten, das Steuern der Datensicherungen über die Kommandozeile oder über Programmierschnittstellen, Datentransfermöglichkeiten auf Netzwerkspeicher oder Cloud-Storages oder das Klonen von Festplatten oder kompletten Rechnern.

Vorteile einer Datensicherungs-Software

Gegenüber manuellen Datensicherungen oder der Verwendung der im Betriebssystem integrierten rudimentären Backup-Funktionen bietet eine Backup-Software folgende Vorteile:

  • Automatisierung der Datensicherungen,
  • Unterstützung einer Vielzahl von Backup-Strategien,
  • weniger Aufwand beim Sichern und Wiederherstellen von Daten und kompletten Systemen,
  • Beschleunigung der Sicherungsprozesse,
  • höhere Sicherheit der Backups durch Passwortschutz und Verschlüsselung,
  • Reduktion der benötigten Speicherkapazität durch Datenkompression,
  • Unterstützung einer Vielzahl verschiedener Speichermedien, Cloud-Storages und Netzwerkspeicher,
  • einfache, intuitive Bedienung über grafische Benutzeroberflächen.

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