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Lokaler Telefonsupport als Alternative zum Remote-Zugriff
Auf einer IT-Fachmesse kamen die Storage-Verantwortlichen des Columbus-Kontrollzentrums mit dem Atempo-Partner Assistra ins Gespräch. Kurz darauf präsentierte das Systemhaus dem DLR sein Storage-Gesamtkonzept sowohl für das Prime- als auch das Backup-Rechenzentrum. „Besonders positiv war, dass uns schon vor der eigentlichen Beauftragung ein Testsystem zur Verfügung gestellt wurde, mit dem wir unsere Erfahrungen mit dem Atempo Time Navigator und der Speicherhardware sammeln konnten“, erinnert sich Kozlowski. „Dadurch konnten wir unsere Vorschläge auch gegenüber unserem Auftraggeber, der Astrium Bremen, durchsetzen.“
Bei der Auswahl der Backup-Lösung stand ein zentrales Backup- und Archivierungskonzept im Vordergrund: „Das GSOC ist in sechs eigenständige Subsysteme aufgeteilt, die auf insgesamt 14 File-Systeme auf der Storage-Hardware zugreifen können. Idealerweise passt der Atempo Time Navigator für diese interne Struktur wie angegossen, da wir für jedes Subsystem bis zu vier verschiedene Backup-Policies einrichten können. Dadurch können wir unterschiedliche Backup-Strategien festlegen, die Backup-Datenmengen gleichmäßig über die Zeit verteilen und Engpässe ausschließen.“
Ein weiterer Pluspunkt war der lokale Support nicht nur durch Assistra, sondern auch durch Atempo selbst. „Ein Remote-Zugriff auf die Systeme ist bei uns durch die Sicherheitsstandards nicht möglich, doch die Support-Mitarbeiter von Atempo sitzen in Deutschland und sind telefonisch jederzeit erreichbar. Das war uns besonders wichtig, da wir in der Vergangenheit mit dem Follow-the-Sun-Support unseres alten Anbieters und ständig wechselnden Ansprechpartnern aus aller Herren Länder zu kämpfen hatten.“
Rollierendes Backup mithilfe automatischer Policies
Heute arbeitet das DLR mit einem NAS-Cluster auf der Basis von zwei Hitachi-HNAS-Köpfen in Kombination mit USP-VM-Speichersystemen – im Prime- und gespiegelt im Backup-Rechenzentrum. Die Migration der Daten aus dem Altsystem läuft derzeit noch über das einstige Testsystem, bestehend aus zwei HNAS-Köpfen mit einer Hitachi AMS 2300, das nach Abschluss für die Satellitenmissionen des DLR verwendet werden soll. Die Daten aus der Raumstation kommen somit über die etwa 45 Server des Prime-Rechenzentrums sowie über die NAS-Appliance auf die Speichersysteme, von wo aus sie wiederum über die NAS-Appliance auf das identische System im Backup-Rechenzentrum repliziert werden.
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