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Storage-Plattform mit File Services von Fujitsu Siemens Computers

Centricstor FS – ein Hochleistungsspeicher für Office-Dateien

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Experten räumen dem an sich schlüssigen Konzept bisher eher geringe Chancen ein. Als Ursache haben sie ein Übermaß an Komplexität bei der Umsetzung ausgemacht. Genau diesem Eindruck versucht FSC mit der Centricstor FS nun entgegenzusteuern – Einfachheit war hier oberstes Konstruktionsprinzip. Das galt sowohl hard- als auch softwareseitig, womit vorgezeichnet war, dass sich die Plattform aus Standardkomponenten zusammensetzen und damit einer bewährten Methode folgen sollte, auf die das Unternehmen beispielsweise auch bei seinen Linux- und UNIX-Server-Lösungen zurückgreift.

In puncto Hardware bietet die Centricstor FS daher wenig Überraschendes: Das jetzt in Köln vorgestellte Modell FS2000 besteht aus zwei geclusterten Primergy-Servern, die als Storage Nodes die Schnittstelle zu den Client-LANs bilden, alle I/O-Operationen abwickeln und gegebenenfalls Daten in den Cache schreiben.

Jeder Node verfügt über eine eigene Stromversorgung und ist über eine 4-GByte-Fibre-Channel-Verbindung mit maximal vier Speicherarrays vom Typ FibreCAT SX80 verbunden, die sich wiederum in eine Storage Base und drei Storage Expansions aufgliedern. In der Grundkonfiguration ist die Storage Base mit 24 SATA-II-Festplatten bestückt, die jeweils über ein Terabyte Speicherkapazität verfügen und als RAID-6 zusammengeschaltet sind, also den Ausfall von zwei Laufwerken verkraften können.

Die Kommunikation zwischen den Nodes erfolgt auf direktem Weg (also ohne zwischengeschalteten Switch) über ein internes „Speicher-LAN“, das Verbindungsgeschwindigkeiten von zwei bis vier Gbit/s erlaubt. Die gleichen Transferraten gelten für die Anbindung der Client-LANs.

Mit dieser Ausstattung allein indes lässt sich, trotz überdurchschnittlicher Verbindungsgeschwindigkeiten, kein Highend-System realisieren. Daher bauten die FSC-Entwickler ein spezielles, verteiltes Hochleistungs-Filesystem ein, das auf den Nodes residiert und Ordnung in den Datendschungel bringen soll. Es erstreckt sich über alle angeschlossenen Speicherkomponenten und bietet somit eine verlässliche Grundlage für das Pooling und die anschließende bedarfsgerechte Zuweisung von Speicherkapazität an Hardware-Komponenten oder Anwendungen.

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