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Storage-Plattform mit File Services von Fujitsu Siemens Computers

Centricstor FS – ein Hochleistungsspeicher für Office-Dateien

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Global Namespace und virtuelle IP-Adressen

Um den Dateizugriff so einfach wie möglich zu machen, nutzt das Filesystem einen Global Namespace und virtuelle IP-Adressen – User müssen also keinen vorgegebenen Pfad mehr einhalten, um an die benötigten Informationen zu gelangen. Das Filesystem skaliert, rein rechnerisch betrachtet, bis zu einer Größe von einem Exabyte und bietet Platz für 128 Milliarden Dateien pro Cluster sowie 2.000 virtuelle Volumes und 1.000 Snapshots.

Gesteuert wird die Centricstor FS über eine zentrale, Browser-basierende Managementkonsole. Routineaufgaben, wie etwa die Zuschaltung zusätzlicher LUNs/Festplatten, stößt der Admin über einen Assistenten an, die weitere Konfiguration geht automatisch vonstatten. Die Hochverfügbarkeit wird durch ein automatisches Failover/Failback sichergestellt. Der Hochleistungsspeicher unterstützt alle gängigen CIFS- und NFS-Hostsysteme sowie Windows XP und Vista bzw. Windows Server 2003 und 2008, jeweils mit den verfügbaren Servicepacks, zudem Backup-Software von EMC, Symantec, CA und FSC.

Technik und Positionierung

Sowohl von der Ausstattung als auch von den gebotenen Funktionen her zielt die Centricstor FS also eindeutig auf den Highend- bzw. Rechenzentrumsmarkt. Das drückt sich auch im Preis aus: 60.000 Euro für die in Köln vorgestellte Maschine sind sicher kein Pappenstiel. Vor allem mittelständische Anwender dürften eine Investition in dieser Höhe wohl mehrfach durchrechnen. Attraktiv sind indes neben der reinen Leistung in jedem Fall das einfache Bedienkonzept sowie die leichte Erweiterbarkeit.

Das hier vorgestellte Modell FS2000C und seine „Schwestern“ 4000C, 4000S, 8000C und 8000S werden ab Ende September verfügbar sein. Alle C-Modelle sind mit SATA-II-Harddisks ausgestattet und für konventionelle Storage-Umgebungen konzipiert, die maximale Speicherkapazität der größten Maschine (8000C) beträgt 384 Terabyte brutto. Die S-Modelle dagegen qualifizieren sich durch die Nutzung von SAS-Festplatten für den Einsatz in besonders I/O-intensiven Szenarien, sie sind mit mindestens 48 Drives à 300 Gigabyte bestückt und nehmen in der jeweils höchsten Ausbaustufe 57,6 bzw. 115,2 Terabyte Daten auf. Preise für die größeren Maschinen nennt FSC auf Anfrage.

Während sich also die Frage nach der Zielgruppe noch relativ leicht beantworten lässt, ist dies bei der strategischen Positionierung schon schwieriger. Generell ist zunächst festzustellen, dass die Centricstor FS eine Lücke überbrückt, die in gängigen Speicherlandschaften zwischen „einfachen“ NAS-Devices und nachgelagerten Systemen wie etwa VTLs besteht. So jedenfalls positionierte FSC selbst die Maschine bei den offiziellen Präsentationen auf dem Symposium.

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