Cohesity hat die eingekauften Veritas-Funktionen zu einer KI-gestützten Lösung zusammengeführt, die mithilfe von Recovery-Vorlagen, sogenannten „Blueprints“, günstigere RPO- und RTO-Werte erzielen soll.
Die Systemarchitektur von Cohesity DataProtect ist auf eine möglichst breite Abdeckung von Bereitstellungsoptionen ausgerichtet. So können Kunden zahlreiche Datenbanken und Anwendungen sowie Storage-Geräte nutzen. Die Cloud sorgt für ausreichende Skalierbarkeit.
(Bild: Cohesity)
Die neue Lösung ist das erste neue Angebot, das aus der gemeinsamen Entwicklung von Cohesity und Veritas hervorgegangen ist: eine Kombination der Funktionen von NetBackup-Recovery-Blueprints und empfohlenen Wiederherstellungspunkten mit den KI-gestützten Werkzeugen von DataProtect.
Ein RPO ist ein „Recovery Point Objective“: die Zeitspanne zwischen dem Ausfallereignis und dem letzten Backup berechnet, der Wiederherstellungspunkt mit dem maximal tolerierbaren Datenverlust. Ebenso wichtig ist das „Recovery Time Objective“ oder RTO: die angestrebte Zeitspanne für die Ausfallzeit im Falle eines IT-Ausfalls, also die „Wiederherstellungszeit“. Sie sollte ebenfalls möglichst kurz sein. Und hier setzt der RecoveryAgent an.
Shelly Calhoun-Jones, Technical Marketing Director bei Cohesity, ordnet den Recovery Agent ein: „Dieses neue Leistungsmerkmal hilft Nutzern, sich von Katastrophen und Cyber-Vorfällen schnell zu erholen, indem sie damit ihre Wiederherstellungsprozesse automatisieren und vereinfachen.“ Unternehmen könnten flexible Pläne für diese Wiederherstellungsabläufe (RTP/RPO) erstellen, was es erleichtern soll, auf verschiedene Arten von Betriebsunterbrechungen zu reagieren.
Cohesity stellt mit RecoveryAgent eine neue KI-basierte Cyber-Orchestrierungslösung für NetBackup und DataProtect vor. RecoveryAgent automatisiert zentrale Schritte zur Bewältigung von Cyber-Vorfällen wie Vorbereitung, Test, Compliance, Reaktion und Wiederherstellung. Die Lösung biete intelligente, anpassungsfähige Recovery-Blueprints und ermögliche strenge Tests für Wiederherstellungsprozesse in einer nicht-produktiven Umgebung. So könnten Unternehmen unmittelbar und umfassend auf Cyberangriffe reagieren – vor allem, laut Calhoun-Jones, viel schneller als bisher.
Vereinfachte Wiederherstellung durch Automatisierung und Intelligenz
Moderne IT-Infrastrukturen umfassen ganz unterschiedliche Komponenten und Betriebsmodelle: physische, virtuelle und Cloud-basierte Systeme. Im Falle eines Cyberangriffs müssen Unternehmen dennoch schnell handeln und gleichzeitig Datenintegrität, Verfügbarkeit und Compliance gewährleisten.
Über die Benutzeroberfläche von RecoveryAgent sollen IT-Teams Wiederherstellungspläne mithilfe skriptbasierter Workflows leicht erstellen können. Diese integrieren automatisch wichtige Schritte wie Bedrohungserkennung, Malware-Scans und die sofortige Datenwiederherstellung. Alle Recovery-Prozesse lassen sich demnach in nicht-produktiven Umgebungen testen, was natürlich keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb hat.
Automation und KI-Einsatz
Mit den KI-Funktionen von RecoveryAgent können Recovery-Teams also KI-unterstützte Recovery-Blueprints für automatisierte Cyber-Impact- oder Disaster-Recovery-Tests schnell und einfach erstellen und bearbeiten. Granulare Wiederherstellungen lassen sich über mehrere Domains in komplexen hybriden Umgebungen verwalten, einschließlich On-Premises, Cloud, PaaS und Container.
Forensische Untersuchungen lassen sich durch automatisches Scannen von Bedrohungen mit nativen Tools und Bedrohungsdaten von Partnern der „Data Security Alliance“ beschleunigen, die Cohesity gegründet hat. Das Vertrauen in eine saubere Recovery soll sich mit den KI-gestützten Empfehlungen für Wiederherstellungspunkte und der Analyse des Radius infizierter Dateien in verschiedenen Domänen erhöhen lassen.
Die Nutzer können die realen Wiederherstellungszeiten ermitteln – und inwieweit diese die SLAs des Unternehmens erfüllen. Gesetzliche und geschäftliche Vorschriften lassen sich durch die Implementierung von Standardwiederherstellungsprozessen erfüllen und deren Einhaltung nachweisen.
Nahtlose Integration für verbesserte Cyber-Resilienz
RecoveryAgent soll zeitaufwändige und manuelle Aufgaben wie Schwachstellen- und Malware-Scans sowie die Datenklassifizierung in einem strukturierten Modell automatisieren. Das Werkzeug könne auch forensische Untersuchungen, Konfigurationshärtung und Patches automatisieren, wenn diese auf VMs durchgeführt werden, die innerhalb der Lösung wiederhergestellt werden.
Diese Funktionen würden durch die Data Security Alliance von Cohesity mit führenden Sicherheitsanbietern unterstützt, um Sicherheitsteams mehr Flexibilität und Produktivität zu geben. Darüber hinaus erweitere RecoveryAgent die bestehende Clean-Room-Lösung von Cohesity. Welche technische Basis für die KI der KI-Agent besitzt, erklärt Cohesity nicht, aber anhand seiner Aufgaben und Fähigkeiten lässt sich feststellen, dass es sich um generative KI auf der Basis eines LLM (Large Language Model) handelt. Ein solches liegt bereits mit Cohesity Gaia vor.
Stand: 08.12.2025
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Verfügbarkeit
Derzeit steht RecoveryAgent ausgewählten Kunden als technische Preview zur Verfügung und wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2025 für NetBackup- und DataProtect-Kunden allgemein verfügbar sein.
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