IntelliSnap Recovery Manager – Einstiegslösung auf Basis der Simpana-Suite

Commvault vereinfacht automatisierte Snapshots in heterogenen Umgebungen

| Redakteur: Nico Litzel

Der CommVault Simpana IntelliSnap Recovery Manager stellt sicher, dass Unternehmen geschäftskritische Anwendungen wie VMWare, Microsoft Exchange, SQL, SharePoint sowie Dateien über indexierte Snapshots hinweg wiederherstellen können.
Der CommVault Simpana IntelliSnap Recovery Manager stellt sicher, dass Unternehmen geschäftskritische Anwendungen wie VMWare, Microsoft Exchange, SQL, SharePoint sowie Dateien über indexierte Snapshots hinweg wiederherstellen können. (Grafik: Commvault)

Commvault erweitert das Angebot um den „Simpana IntelliSnap Recovery Manager“, ein Standalone-Produkt für das automatisierte Snapshot Management und eine anwendungsorientierte Wiederherstellung über mehrere Storage-Arrays sowie physische und virtuelle VMware-Server hinweg.

Der „Commvault Simpana IntelliSnap Recovery Manager“ (IRM) basiert auf der Snapshot-Technik, die in der Simpana-Suite des Herstellers zum Einsatz kommt. Bereits seit Längerem bietet NetApp unter der Bezeichnung SnapProtect eine OEM-Version an, die allerdings ausschließlich NetApp-Systeme unterstützt. Mit dem IRM erweitert Commvault nun erstmals das Angebot um ein eigenständiges Snapshot-Produkt, das im Gegensatz zur OEM-Version mit einer breiten Palette an Speichersystemen von verschiedenen Herstellern zusammenarbeitet.

Commvault positioniert den Simpana IntelliSnap Recovery Manager (IRM) als Einstiegslösung. Der IRM bietet ein Point-and-Click-Interface, das die Verwaltung und den automatisierten Schutz von Applikationen von einer einzigen Konsole aus erlaubt. Die schlanke Software liefere dabei die nötige Intelligenz für eine granulare und schnelle Wiederherstellung einzelner Dateien, Nachrichten und Objekte, erklärt Commvault.

Der Fokus liegt auf Snapshots

Im Gegensatz zur Simpana-Suite liegt der Fokus beim IRM ausschließlich auf Snapshots in Windows-Umgebungen. Bekannte Simpana-Funktionen wie eine Hardware-Replikation oder ein Linux-Support fehlen. Auch werden ausschließlich VMware-Umgebungen unterstützt, während Simpana auch mit Citrix‘ Hypervisor sowie mit Microsofts Hypervisor Hyper-V zusammenarbeitet. Allerdings, so betont Commvault, können Anwender jederzeit problemlos auf die gesamte Simpana Suite umsteigen, sollten weitergehende Funktionen wie ein integriertes Backup, Archivierung, eDiscovery, Replizierung oder fortschrittliche Reports und Analysen benötigt werden.

Der IntelliSnap Recovery Manager arbeitet mit zahlreichen Storage-Systemen zusammen – unter anderem mit Systemen von Dell, EMC, Fujitsu, Hitachi Data Systems oder IBM. Eine vollständige Übersicht stellt Commvault im Web zur Verfügung.

„Große Konzerne mit komplexen Storage-Umgebungen sowie Lösungsanbieter, welche diese beraten, benötigen zur umgehende Wiederherstellung von Anwendungen und Daten ein holistisches Snapshot Management“, erklärt Andreas Mayer, Marketing Manager Central bei Commvault, die Markteinführung und fährt fort: „Der Simpana IntelliSnap Recovery Manager ist einfach zu handhaben, was die Zeit zur Wiederherstellung, die vorher Stunden betrug, auf wenige Minuten senkt. Darüber hinaus bedeutet dies auch ein Ende für das Durcheinander, dem Kunden oft ausgesetzt sind, wenn sie Snapshots verwalten müssen.“

Der Simpana IntelliSnap Recovery Manager ist ab sofort verfügbar. Als Preis für eine Lizenz für bis zu 25 Server ohne Kapazitätsbeschränkung empfiehlt Commvault 10.000 US-Dollar (derzeit rund 7.750 Euro). Eine weitere Staffelung gibt es nicht; für größere Umgebungen empfiehlt Commvault die Simpana Suite.

Weitere Informationen zum Commvault Simpana IntelliSnap Recovery Manager stellt das Unternehmen im Web auf Englisch zur Verfügung.

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