Souveränität als Spektrum Der Weg in die europäische KI-Cloud
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Storage-Experten wie NetApp geraten zunehmend in den Sog der künstlichen Intelligenz. Zugleich müssen sie den Bestrebungen ihrer Kunden gerecht werden, die ihre Daten „souverän“ abgelegt wissen wollen. Wie NetApp diesen Spagat meistern will, erläutert Henning Rahe, Senior Director Partner Sales, Germany.
Die Debatte um die digitale Souveränität Europas wird oft als Entweder-oder-Entscheidung geführt – zwischen totaler Abschottung und technologischer Abhängigkeit. Doch für Experten wie Henning Rahe, Senior Director Partner Sales, Germany, NetApp, ist Souveränität kein statischer Zustand, sondern ein dynamisches Spektrum. Eine echte europäische KI-Cloud-Lösung muss laut Rahe primär drei Säulen bedienen: Kontrolle, Wahlfreiheit und Sicherheit – und das ausdrücklich ohne Einbußen bei der Funktionalität.
Kern dieser Strategie ist die absolute Transparenz über den Verbleib von KI-Trainingsdaten und die Kontrolle der Zugriffsrechte. Rahe betont, dass Unternehmen die Flexibilität benötigen, je nach Sensibilität ihrer Workloads zwischen Strukturen vor Ort, Service-Providern oder hybriden Modellen zu wählen. Technologisch sieht er eine zukunftsfähige Verschlüsselung mit externem Key-Management als unverzichtbare Pflicht an, wobei die alleinige Schlüsselhoheit beim Anwender liegen muss. Souveränität bedeute in diesem Kontext „nicht Abschottung, sondern vielmehr kontrollierte Offenheit mit klaren Regeln und hoher Sicherheit“.
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