Strengere Compliance-Forderungen seitens der EU rücken Resilienz und Datensouveränität in den Fokus – in Deutschland gefertigte Storage-Lösungen für Backup, Archivierung und KI schaffen Abhilfe.
Während die EU noch an souveränen Clouds arbeitet, ist in vielen Unternehmen bereits eine Rückbesinnung auf On-Prem-Lösungen im Gange.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Der weltweite Tag des Backups am 31. März ist der jährliche Weckruf für Unternehmen, dass die Datensicherung äußerst wichtig ist, da Daten ihr wertvollstes Kapital sind. Die unberechenbare US-Politik und mögliche unerwünschte Datenzugriffe, gestützt durch den CLOUD Act, haben jedoch einiges verändert. Die jüngsten Entwicklungen lassen bewährte Strategien der Cloud-Nutzung heute fragwürdig erscheinen.
Zugleich haben sich in den letzten Jahren die rechtlichen Vorgaben seitens der EU verschärft – in Form von DSGVO, ePrivacy-Verordnung, NIS-2 und EU Cybersecurity Act. Damit rücken Resilienz und Datensouveränität noch stärker in den Fokus. Aufgrund der anhaltenden Ransomware-Flut und zunehmend KI-gestützter Bedrohungen kommt es beim Backup immer mehr darauf an, wo und wie die Daten gespeichert sind.
Rückbesinnung auf lokale Infrastrukturen
Lange Zeit war die Public Cloud das Maß der Dinge für flexibel skalierbare, kosteneffiziente Speicher- und Rechenressourcen. Die IT-Realität ist nach wie vor geprägt durch eine massive Abhängigkeit von den großen US-Hyperscalern, aber auch von den marktdominierenden Softwaregiganten. Dieser – lange Zeit unbeachtete – Aspekt sorgt nun für ein Umdenken in deutschen Unternehmen und Behörden.
EU-Compliance-Fragen, eine starke Anbieterbindung, Latenzen infolge beschränkter Bandbreite und die kritische Abhängigkeit vom Internet dämpfen die frühere Cloud-Euphorie. Initiativen seitens der EU, um die digitale Souveränität zu stärken, stehen jedoch erst am Anfang. Während die EU noch an souveränen Clouds arbeitet, ist bereits eine Rückbesinnung auf vor Ort betriebene Lösungen im Gange.
Vieles, was früher nur die Cloud leisten konnte, wie datenintensive Analysen, ist heute lokal machbar und noch dazu kosteneffizient. Da keine laufenden Gebühren für Übertragung und Miete anfallen, sind vor allem stabile und vorhersehbare Workloads langfristig bereits kostengünstiger vor Ort zu betreiben. Für lokale Infrastrukturen sprechen ebenso der direkte Zugriff auf die Daten, die vollständige Kontrolle und eine sehr schnelle Wiederherstellung. Die deutlich kürzeren Recovery-Zeiten gegenüber der Coud unterstützen anspruchsvollere RTO- und RPO-Ziele.
Storage-Lösungen „Made in Germany“ sind bereits verfügbar
Vor dem Hintergrund der Datensouveränität dürfte der Bedarf für in Deutschland entwickelte und gefertigte lokale Storage-Lösungen wachsen. Diese gibt es bereits für Anwendungsfälle wie Backup, Archivierung und KI.
Unternehmen, die auf eine lokale Backup-Lösung „Made in Germany“ umsteigen wollen, sollten darauf achten, dass diese den aktuellen Compliance-Anforderungen gerecht wird. Eine auf das „Zero Loss“-Prinzip ausgerichtete robuste Lösung bietet effektiven Schutz vor Cyberangriffen, unerlaubtem Zugriff und Datenverlust. Unveränderbar gespeicherte und mittels Air-Gap geschützte Daten bieten eine zuverlässige Barriere gegen Ransomware, Erasure-Malware und Manipulation. Neben Backup-Lösungen sind auch lokale Langzeitspeicher für eine revisionssichere Archivierung verfügbar. Um die KI-Strategie unabhängig von Clouds umzusetzen, sind sogar lokal betriebene KI-Infrastrukturen realisierbar.
Der Weg in die digitale Souveränität ist geebnet
Roland Stritt, CRO FAST LTA.
(Bild: FAST LTA)
Eine vollständige digitale Unabhängigkeit von den dominierenden Hyperscaler-Clouds und Software-Marktführern ist nicht von heute auf morgen zu erreichen. Resilienz, Datensouveränität und die Rückbesinnung auf lokale Infrastrukturen dürften bei künftigen IT-Investitionen jedoch an Bedeutung gewinnen. Die verfügbaren Storage-Lösungen mit dem neben „On-Premises“ ebenfalls wiederentdeckten Qualitätsattribut „Made in Germany“ decken bereits ein breites Portfolio ab. Dieser Ansatz weist den Weg in die Souveränität, optional auch in Kombination mit künftigen EU-Clouds.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
* Der Autor: Roland Stritt, Chief Revenue Officer, FAST LTA