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NetApp Data ONTAP als Betriebssystem
Der Kandidat für das Betriebssystem heißt NetApp Data ONTAP. Es ermöglicht eine einfache Verwaltung von Storage, verringert die Kosten und erhöht die Speicherkapazität. Für das vereinfachte Storage-Management sorgt ein virtuelles Storage-Tiering: Standardmäßig werden die Daten auf dem günstigsten verfügbaren Storage gelagert, also etwa SATA-Platten.
Fordert eine Applikation einen Datensatz an, wird er auf den schnellen Flash-Speicher einer SSD kopiert. Dank einer intelligenten Cache-Technologie kann das System jederzeit automatisch auf Veränderungen bei den Workloads reagieren. Diese Automatisierung bringt auch der IT-Abteilung mehr Agilität. Durch die Definition von Policies lassen sich zudem weitere Aufgaben wie das Provisioning, Load Balancing oder die Datensicherung so organisieren, dass kein manuelles Eingreifen erforderlich ist. Auf diese Weise werden die IT-Beschäftigten in die Lage versetzt, die Infrastruktur weiterzuentwickeln, anstatt sich mit Routineaufgaben beschäftigen zu müssen.
Um die Verwaltung weiter zu vereinfachen, kann der Administrator mit Data ONTAP im Cluster-Mode den Storage virtualisieren. Dabei werden die physischen Storage-Controller von den Applikationen getrennt, die Anwendungen „sehen“ lediglich noch einen oder mehrere virtuelle Controller. Das ermöglicht die Einrichtung eines Global Namespace über alle Storage-Systeme hinweg.
Management-Software und Datensicherung
Zum Einrichten, Analysieren und Überwachen der Systeme dient die Management-Software NetApp OnCommand. Über ihre Konsole lässt sich jederzeit nachvollziehen, wo welche Daten abgelegt sind und von wo sie ursprünglich stammen – Voraussetzung für eine einfache Skalierung der Daten.
Für die Datensicherung bietet NetApp mehrere Technologien an. Regelmäßig durchgeführte Snapshots sichern Dokumente bereits während der Ausführung der zugehörigen Applikationen. Eng damit verbunden ist SnapVault, das eine inkrementelle Replizierung der Snapshots auf Blockebene durchführt. Mit SnapMirror schließlich kann der Administrator eine Replikation realisieren, bei der geschäftskritische Daten mit kontinuierlichen Updates aktuell gehalten und für den Anwender jederzeit verfügbar sind.
Mit einer agilen Daten-Infrastruktur lassen sich die Herausforderungen im Storage-Bereich lösen, ohne dass ein Unternehmen dazu eine komplett neue IT-Landschaft aufbauen müsste. Gleichzeitig können dort Workloads mit unterschiedlichen Anforderungen an Performance und Kapazität koexistieren, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Dieser Text stammt aus dem Kompendium „Next Generation Storage“ von SearchStorage.de. Hier können Sie das komplette Kompendium als PDF herunterladen.
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