Kommentar von Johannes Wagmüller, NetApp

Der Weg zu einer agilen Dateninfrastruktur

| Autor / Redakteur: Johannes Wagmüller / Nico Litzel

Johannes Wagmüller, Director Systems Engineering Germany bei NetApp
Johannes Wagmüller, Director Systems Engineering Germany bei NetApp (Bild: NetApp)

Die Technologien für den Aufbau einer agilen Daten-Infrastruktur sind verfügbar: Die Kernbestandteile bilden ein passendes Betriebssystem, eine Management-Software und eine Backup-Lösung.

Die Kurve für das Datenwachstum in den Unternehmen zeigt immer steiler nach oben und stellt IT-Abteilungen derzeit vor drei große Herausforderungen:

  • Die Kapazität der Storage-Systeme ist limitiert, sie müssen daher regelmäßig erweitert und ersetzt werden.
  • Das Aufrüsten der Storage-Kapazität erhöht jedoch die Komplexität der IT-Landschaft und erschwert die Administration.
  • Viele unternehmenskritische Daten müssen über lange Zeiträume sicher verwahrt werden, die Migration auf immer neue Systeme ist jedoch langwierig und teuer.

Neue Ansätze sind gefragt

Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, benötigen Unternehmen eine Storage-Lösung, die Komplexität reduziert und schneller einen Geschäftsnutzen bietet. Mit der häufig organisch gewachsenen Storage-Infrastruktur lässt sich dies meistens nicht bewältigen. Neue Ansätze sind gefragt. Aus den genannten Anforderungen ergibt sich als Lösung eine Storage-Plattform, die die vorhandenen Systeme integriert und den Unternehmen gleichzeitig einen hohen Grad an Flexibilität und Agilität ermöglicht. Eine solche agile Daten-Infrastruktur muss smart, sicher und skalierbar sein.

  • Smart bedeutet, dass die Lösung Storage-Ressourcen über ein Policy-basiertes Management automatisch bereitstellt und optimiert und dadurch für mehr Effizienz und Performance sorgt.
  • Sicher heißt, dass die Daten kontinuierlich zu 100 Prozent verfügbar sind. Das gilt auch für Zeiten, in denen Migrationen, Upgrades oder Hardware-Erneuerungen durchgeführt werden.
  • Eine skalierbare Storage-Lösung schließlich muss sich heute einfach und nahtlos von wenigen Terabyte bis hin zu Kapazitäten im mehrstelligen Petabyte-Bereich ausbauen lassen.

Die Technologien für den Aufbau einer solchen agilen Daten-Infrastruktur sind bereits verfügbar. Die Kernbestandteile bilden ein passendes Betriebssystem, eine Management-Software und eine Backup-Lösung. Sie sollten über eingebaute Storage-Effizienz verfügen, also ein ungezügeltes Wachstum der benötigten Storage-Kapazitäten verhindern, und gleichzeitig herstelleragnostisch operieren können, damit das Unternehmen nicht auf die Systeme eines einzelnen Herstellers festgelegt ist.

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